Adler Mannheim im DEL-Finale: "Einfach geil, wieder da zu sein"

Pure Freude bei den Mannheimern
Pure Freude bei den MannheimernČTK / imago sportfotodienst / Udo Herrmann

Erst feierte Matthias Plachta mit den Fans der Adler Mannheim, dann gab der Torschütze die Richtung vor: "Wir haben noch nicht genug", sagte der Stürmer nach der Rückkehr ins Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bei MagentaSport: "Wir haben jetzt lange gewartet, auch ich persönlich. Und es ist einfach geil, wieder da zu sein."

Sieben Jahre nach ihrem bislang letzten Titelgewinn greifen die Adler Mannheim erstmals wieder nach dem Siegerpokal, mit einem 4:1 (1:1, 2:1, 1:0) gegen Red Bull München beendete Mannheim in eigener Halle die Halbfinalserie (4:1).

"Wir spielen eine gute Saison. Jetzt sind wir da, wo wir sein wollen", so Matthias Plachta: "Wir haben eine geile Truppe, da weiß jeder, was zu tun ist."

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Die jüngsten Ergebnisse der AdlerFlashscore

Trainer Dallas Eakins lobte die "solide Leistung" und ein "großartiges Torwartspiel" von Nationalkeeper Maximilian Franzreb. "Wir haben zur richtigen Zeit die Tore erzielt", sagte der Kanadier.

Match-Center: Mannheim vs. München

Ruhepause angesagt

Dass bis zum nächsten Spiel etwas Zeit bleibt, da das zweite Halbfinale zwischen Titelverteidiger Eisbären Berlin und Hauptrundensieger Kölner Haie noch nicht entschieden ist (3:2), kommt Mannheim gelegen. "Wir haben ein paar Jungs, die ziemlich mitgenommen sind", sagte Eakins, "wir werden ihnen etwas Ruhe gönnen."

Alexander Ehl (4.), Nicolas Mattinen (23.), Plachta (34.) und Leon Gawanke (41.) schossen die Adler zum klaren Sieg über München. Die Red Bulls waren entsprechend enttäuscht.

"Wir trauern den Spielen eins und zwei hinterher. Du musst eines von den beiden ziehen, dann bist du auswärts nicht so unter Druck", sagte Patrick Hager. Zu Beginn der Serie hatte München zweimal nach Verlängerung verloren.