Elversberg geht nächsten Schritt
Pherai (26./53.) erzielte seine ersten Saisontore für die SVE, die mit 55 Punkten wieder an Hannover 96 (53) vorbeizog. Die Niedersachsen können am Samstagabend (20.30 Uhr/Sky) im Topspiel gegen den Zweiten SC Paderborn aber noch kontern. Tom Zimmerschied (62.) setzte den Schlusspunkt.
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Elversberg hatte fünf Tage nach der Heimniederlage gegen Schalke (1:2) zu Beginn Glück, als der KSC mehrere gute Gelegenheiten nicht nutzte. Die erste eigene Großchance war dagegen drin: Petkov bediente den mitgelaufenen Pherai, der den Ball nur noch ins Tor schieben musste.

Im Anschluss war vom KSC im zweiten Spiel nach dem angekündigten Abschied von Trainer Eichner nicht mehr viel zu sehen. Elversberg bestimmte das Geschehen und erhöhte durch den vom Hamburger SV ausgeliehenen Pherai. Zimmerschied machte dann alles klar.
Lautern muss Projekt Bundesliga aufgeben
Holstein Kiel hat dank eines furiosen Auftritts einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga gemacht. Die Mannschaft von Trainer Tim Walter gewann zum Auftakt des 30. Spieltags mit 3:0 (3:0) gegen den 1. FC Kaiserslautern, der seine letzten Resthoffnungen auf den Aufstieg wohl endgültig aufgeben muss.
Zum Match-Center: Holstein Kiel vs. 1. FC Kaiserslautern
Umut Tohumcu (16.) erzielte mit einem sehenswerten Distanzschuss die Führung für die wie entfesselt aufspielenden Kieler, Phil Harres (38.) und David Zec (40.) erhöhten noch vor der Pause. Die Norddeutschen verschafften sich mit dem dritten Sieg aus den letzten vier Spielen im Abstiegskampf weiter Luft, vorerst beträgt der Vorsprung auf Platz 16 fünf Punkte. Die Lauterer bleiben Siebter, der Rückstand auf Relegationsplatz drei beträgt neun Zähler.

Die Roten Teufel erwischten den besseren Start in die Partie. Naatan Skyttä (4.) und Marlon Ritter (10.) verpassten die Führung aus aussichtsreicher Position. Diese besorgte Tohumcu für Kiel, die Leihgabe der TSG Hoffenheim traf traumhaft aus rund 22 Metern mit Hilfe des Innenpfostens. Kiel war nun klar überlegen. Auch nach der Pause fand Lautern keinen Weg mehr zurück ins Spiel.
