Die österreichischen 3x3-Basketballerinnen haben bei der Women's Series in Baku einen historischen Erfolg gefeiert. Anja Fuchs-Robetin, Alexia Allesch, Simone Sill und Sigi Koizar erreichten ungeschlagen das Finale und belegten nach einer 12:17-Niederlage gegen Rapid Bucharest den zweiten Platz.
Bereits in der Gruppenphase setzte das ÖBV-Quartett ein Ausrufezeichen. Zum Auftakt bezwang Österreich den ehemaligen Europameister und Olympia-Silbermedaillengewinner Spanien mit 21:16, ehe auch Brasilien klar mit 20:10 besiegt wurde.
Am Sonntag folgte im Viertelfinale gegen Tschechien ein hart umkämpfter 15:11-Erfolg. Nach einem 11:11 zwei Minuten vor Schluss entschied Österreich die Partie mit einem 4:0-Lauf für sich. Im Halbfinale ließ das Team Litauen beim 18:11 keine Chance, wobei Sigi Koizar sieben Punkte erzielte.
Bestes Ergebnis trotz Finalniederlage
Im Endspiel gegen die an Nummer zwei gesetzten Rumäninnen von Rapid Bukarest geriet Österreich früh in Rückstand. Zwar kämpfte sich das ÖBV-Team zwischenzeitlich noch einmal auf drei Punkte heran, am Ende setzte sich der Weltranglisten-Vierte jedoch mit 17:12 durch.
„Auch wenn die Final-Niederlage im ersten Moment sehr schmerzt, können wir sehr stolz auf uns sein. Der Trend geht absolut in die richtige Richtung und wir wollen bei den nächsten Turnieren weiter darauf aufbauen“, sagte Anja Fuchs-Robetin.
Für Österreich ist es bereits der dritte zweite Platz auf der Women's Series nach Montreal 2021 und Bordeaux 2025. Mit vier Siegen gelang den ÖBV-Damen diesmal allerdings ihr bislang erfolgreichster Turnierauftritt auf dieser Ebene.
Team Vienna verpasst Masters-Ticket
Weniger erfolgreich verlief das Wochenende für die österreichischen Männer. Das Team Vienna schied beim Challenger in Novi Sad im Viertelfinale gegen das serbische Spitzenteam Liman mit 16:21 aus und verpasste damit die Qualifikation für das Masters in Málaga. Bester Werfer der Österreicher war Toni Blazan mit sechs Punkten.
