Österreichs 3x3 Damen-Nationalteam hat bei der EM-Qualifikation in Bukarest den ersten wichtigen Schritt Richtung Europe Cup 2026 gemacht. Das Quartett mit Alexia Allesch, Anja Fuchs-Robetin, Simone Sill und Sigrid Koizar setzte sich zum Auftakt gegen Großbritannien souverän mit 16:10 durch.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase sorgte ein 5:0-Lauf für die Vorentscheidung. Besonders Alexia Allesch drückte dem Spiel ihren Stempel auf. Mit sieben Punkten und drei erfolgreichen Distanzwürfen war sie die überragende Akteurin auf dem Court.
Spätestens als Allesch und Koizar in der Schlussphase von jenseits der Zweierlinie auf 13:6 stellten, war der Widerstand der Britinnen gebrochen.
Am Mittwoch warten nun die verbleibenden Gruppenspiele gegen Griechenland und Lettland. Für den Einzug in das entscheidende Qualifikationsspiel um die EM-Tickets benötigen die Österreicherinnen einen Platz unter den ersten beiden Teams ihrer Gruppe.
Herren antworten eindrucksvoll auf Fehlstart
Weniger erfolgreich verlief der Start für die 3x3-Herren-Auswahl. Gegen Estland mussten sich Fabio Söhnel, Quincy Diggs, Nico Kaltenbrunner und Toni Blazan überraschend mit 16:18 geschlagen geben.
Die Esten nutzten ihre Chancen in der Schlussphase konsequent. Oliver Metsalu verwandelte die entscheidenden Freiwürfe und besiegelte die österreichische Auftaktniederlage. Die fünf Punkte von Toni Blazan reichten letztlich nicht aus.
Der Druck vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Bosnien-Herzegowina war entsprechend groß. Österreich benötigte zwingend einen Sieg, um die Chance auf die EM-Teilnahme zu wahren.
Klare Reaktion gegen Bosnien-Herzegowina
Die Antwort fiel eindrucksvoll aus. Gegen die hoch eingeschätzten Bosnier dominierten die Österreicher von Beginn an und feierten einen ungefährdeten 21:9-Erfolg. Angeführt wurde die Mannschaft von Fabio Söhnel, der mit acht Punkten Topscorer der Partie war. Dazu traf Österreich gleich sechs Würfe von außerhalb der Zweierlinie und ließ dem Gegner keine Chance.
Mit dem klaren Erfolg bleibt die Tür zum Europe Cup weit offen.
Schweden als nächste Hürde
Am Mittwoch wartet nun die entscheidende Phase der Qualifikation. Österreich trifft zunächst auf Schweden, das seine Gruppe vor Großbritannien und Tschechien gewinnen konnte. Mit einem Sieg würden die Österreicher ins finale Qualifikationsspiel um eines der begehrten EM-Tickets einziehen. Dort würde der Gewinner des Duells zwischen Spanien und Griechenland warten.
Damit haben sowohl die Damen als auch die Herren weiterhin beste Chancen, sich für den FIBA 3x3 Europe Cup 2026 in Antwerpen zu qualifizieren. Für beide Teams ist das große Ziel nach dem erfolgreichen ersten Turniertag zum Greifen nah.
