Damit darf der Tokio-Olympiasieger weiter vom ersehnten ersten Grand-Slam-Titel träumen. Im Viertelfinale trifft Alexander Zverev beim Höhepunkt der Sandplatzsaison auf den spanischen Teenager Rafael Jódar.
Im Duell mit dem aktuellen Weltranglisten 106. Jesper de Jong – der in der Qualifikation ausgeschieden und nur als Lucky Loser in das Hauptfeld gerutscht war – erwischte Zverev einen schwachen Auftakt.

"Am Anfang bisschen schwierig"
Bei deutlich abgekühlten Temperaturen in Paris leistete sich der Deutsche zu Beginn zahlreiche Vorhandfehler, dank einer Leistungssteigerung schnappte er sich bei kurzzeitig einsetzendem Regen den ersten Satz im Tiebreak.
In der Folge stabilisierte sich aber Zverevs Spiel. Nach 2:14 Stunden Spielzeit verwandelte der 29-Jährige schließlich seinen ersten Matchball zum Sieg.
"Am Anfang war es ein bisschen schwierig", sagte ein entspannter Zverev, der die zuletzt so drückende Hitze in Paris vermisste: "Ich mag es, wenn es heiß ist, meine Gegner haben denn mehr Probleme. Aber man muss das Beste daraus machen. Es ist Paris, es ist wie Deutschland, es kann sich an einem Tag schnell ändern." Er sei es "gewohnt, also hoffe ich, dass ich weiterhin gutes Tennis zeigen kann".
Zverev auch im Viertelfinale favorisiert
Damit ist Zverev, der der letzte verbliebene Top-5-Spieler im Turnier ist und nach dem Ausscheiden von Jannik Sinner und Novak Djokovic als heißester Anwärter auf den Titel in Roland Garros gilt, nur noch drei Siege vom großen Triumph entfernt.
Auch gegen den spanischen Shootingstar Jódar – der gegen seinen Landsmann Pablo Carreno Busta einen 0:2-Satzrückstand drehte und 4:6, 4:6, 6:1, 6:2, 6:2 gewann – ist die Nummer zwei der Setzliste klar favorisiert. Im Vorjahr war Zverev im Viertelfinale an Djokovic gescheitert.
Match-Center: De Jong vs. Zverev
