Nach Kraftakt: Djokovic kämpft sich in Runde drei - Mensik sackt entkräftet zusammen

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Djokovic spielte nach dem Sieg die Tennis-Violine
Djokovic spielte nach dem Sieg die Tennis-ViolineREUTERS/Benoit Tessier

Novak Djokovic ist den zweiten Schritt seiner Mission 25. Grand-Slam-Titel erfolgreich gegangen: Der Major-Rekordsieger aus Serbien besiegte den Lokalmatadoren Valentin Royer auf dem Court Philippe-Chatrier letztlich souverän mit 6:3, 6:2, 6:7 (7:9), 6:3 und zog zum 21. Mal in Folge bei den French Open in die dritte Runde ein.

Zugleich ist der "Djoker" weiter in nun 14 Partien ungeschlagen gegen Franzosen in Roland Garros. Viel wichtiger wird ihm aber sein, dass er die Fragezeichen hinter seiner körperlichen Verfassung mehr und mehr beiseite räumt. In der Vorbereitung auf das Turnier am Bois de Boulogne hatte Djokovic nur in Rom aufgeschlagen - und direkt sein erstes Match verloren.

Zum Match-Center: Valentin Royer vs. Novak Djokovic

In Paris, wo Djokovic dreimal den Titel gewinnen konnte, absolvierte er nun sein 120. Match - nie zuvor hat ein Profi derart viele Partien bei einem einzelnen Grand Slam bestritten. Zuvor hatte er in der Wertung gleichauf mit Roger Federer (Schweiz) gelegen, der 119 Mal in Wimbledon aufschlug.

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Drama um Mensik

Jakub Mensik ließ sich nach seinem dramatischen Einzug in die dritte Runde der French Open völlig erschöpft auf den Rücken fallen - und konnte nicht mehr aufstehen. Von Krämpfen geplagt wälzte sich der tschechische Tennisspieler nach seinem Kraftakt über 4:41 Stunden bei brütender Pariser Hitze auf dem roten Sand, sein geschlagener Gegner Mariano Navone lief herüber und gratulierte dem am Boden liegenden 20-Jährigen fair.

Zum Match-Center: Mariano Navone vs. Jakub Mensik

Erst nach einer gefühlten Ewigkeit kümmerten sich Sanitäter mit Eisbeuteln um den ausgelaugten Profi. Nach einigen Minuten schleppte sich Mensik, Nummer 27 der Welt, unter dem Applaus der Zuschauer vom Platz.

Schon im hochspannenden Match-Tiebreak wurde Mensik von Krämpfen geplagt und bekam zweimal eine Aufschlagstrafe aufgebrummt, weil er für sein Service zu lange brauchte. Dennoch behielt der Miami-Champion von 2025 die Nerven, gewann vor einem ekstatischen Publikum auf Court 6 schließlich mit 6:3, 2:6, 6:4, 1:6, 7:6 (13:11) und zog erstmals in die dritte Runde von Roland Garros ein.