"Der beste Sascha Zverev"
Für Eurosport-Experte Boris Becker ist aber ein anderer, verbesserter Aspekt im Spiel des Weltranglistendritten aus Hamburg wichtiger beim Angriff auf den ersten Grand-Slam-Titel.
"Für mich ist es sein Returnverhalten. Das ist jetzt deutlich besser, als es früher war", sagte der sechsmalige Majorsieger.
Becker erkennt insgesamt eine positive Entwicklung, Alexander Zverev zeige auch mehr Initiative als früher: "Schlag für Schlag kommt er etwas näher auf die Grundlinie. Auf der Grundlinie kannst du das Spiel besser kontrollieren. Mittlerweile macht er das."
"Er ist für mich momentan der beste Sascha Zverev", führte der 58-Jährige aus: "Die Konstanz, die Art und Weise, wie er spielt, die Kreativität – der Stopp kommt mal, der Aufschlag ist immer gut – das gefällt mir unglaublich gut."

Spielbericht: Machac vs. Zverev
Alexander Zverev hatte sich Ende der vergangenen Saison mit seinem Team zusammengesetzt und gemeinsam Veränderungen angestoßen. Mit größerer Aggressivität, härteren Schlägen von der Grundlinie und einer größeren Variabilität in seinem Spiel peilt er den großen Coup an.
"Ich bin zufrieden damit, wo ich stehe", sagte Zverev: "Ich weiß, dass es von Runde zu Runde eine schwierigere Runde wird. Aber ich muss meinem Spiel selber vertrauen." Auch die italienische Sportzeitung Gazzetta dello Sport zeigte sich begeistert: "Alles lief wie am Schnürchen für Zverev. Er ist in Topform."
Gegen Tomas Machac hatte er mit seinen vier Stopps eine perfekte Ausbeute. Sein Erfolg gegen den Tschechen war gleichbedeutend mit seinem 550. Erfolg auf der ATP-Tour. Sein Gegner in der 3. Runde von Roland Garros ist der französische Lokalmatador Quentin Halys, die Begegnung wird am Freitag stattfinden.
Match-Center: Halys vs. Zverev
