Julia Grabher ließ der slowakischen Qualifikantin Rebecca Sramkova beim klaren 6:2, 6:2-Erfolg keine Chance. Die Vorarlbergerin übernahm von Beginn an das Kommando, dominierte mit druckvollen Grundschlägen und sorgte bereits früh mit zwei Breaks für eine komfortable Führung im ersten Satz. Auch im zweiten Durchgang zog Grabher rasch auf 4:0 davon und brachte die Partie nach nur 71 Minuten sicher nach Hause.
Besonders wohl fühlt sich die 29-Jährige auf den aktuellen Bedingungen in Paris. Der hohe Ballabsprung auf dem Sandplatz komme ihrem Spielstil entgegen, erklärte Grabher nach dem Match. Zudem war sie froh über die kurze Spielzeit bei Temperaturen von über 30 Grad, da sie dadurch wertvolle Energie sparen konnte.
Zum Matchcenter: Julia Grabher - Rebecca Sramkova
Mit dem Erfolg steht Grabher bereits zum dritten Mal in ihrer Karriere in der zweiten Runde eines Grand-Slam-Turniers. Nun wartet allerdings eine deutlich schwierigere Aufgabe: In Runde zwei trifft sie auf die als Nummer sechs gesetzte Amanda Anisimova aus den USA.

Entfesselte Potapova strotzt vor Selbstvertrauen
Noch dominanter präsentierte sich anschließend Anastasia Potapova. Die Neo-Österreicherin fertigte die Australierin Maya Joint mit 6:1, 6:2 ab und bestätigte damit ihre starke Form der vergangenen Wochen eindrucksvoll.
Vor allem beim Return spielte Potapova nahezu fehlerfrei und nahm ihrer Gegnerin allein im ersten Satz gleich viermal den Aufschlag ab. Auch im zweiten Durchgang blieb die Weltranglisten-30. klar überlegen und ließ keinen Zweifel am Aufstieg aufkommen. Nach nur 69 Minuten war die Partie beendet.
Zum Matchcenter: Maya Joint - Anastasia Potapova
Potapova reist nach einem starken Frühjahr mit viel Selbstvertrauen nach Paris. Seit dem Finale in Linz folgten das Halbfinale in Madrid und das Achtelfinale in Rom – Leistungen, die sie endgültig in die Weltspitze zurückgebracht haben. Entsprechend offensiv formulierte die 25-Jährige auch ihre Ziele: "Ich bin hier, um die French Open zu gewinnen. Ich habe keine Angst, es laut zu sagen. Wenn nicht, machen wir einfach weiter, und ich versuche es in Wimbledon."
In der zweiten Runde bekommt es die gebürtige Russin nun mit der Britin Katie Boulter zu tun.
