Nach dem dramatischen 3:3 gegen Algerien richtet das Nationalteam den Fokus bereits auf das Sechzehntelfinale der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft. Am Donnerstag, 21:00 Uhr, trifft die Mannschaft von Teamchef Ralf Rangnick in Los Angeles auf Europameister Spanien.
Der Ausgleich in der 96. Minute gegen Algerien bescherte Österreich nicht nur den Aufstieg in die K.O.-Phase, sondern auch einen enormen emotionalen Schub.
„Das war pure Ekstase. Uns ist bewusst geworden, dass es schnell vorbei sein kann. Es war mental gut für uns, ein so positives Erlebnis gehabt zu haben“, sagte Mittelfeldspieler Florian Grillitsch.
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Auch Philipp Mwene sieht den Last-Minute-Aufstieg als wichtigen Faktor: „Es hat uns gezeigt, dass alles möglich ist – egal wie aussichtslos die Situation erscheint. Auch wenn Spanien ein scheinbar übermächtiger Gegner ist, haben wir die Chance weiterzukommen. Das Spiel gegen Algerien hat uns noch enger zusammengeschweißt und positive Gefühle gegeben.“
Österreich setzt auf seine Stärken
Am Dienstag absolvierte die ÖFB-Auswahl eine weitere Trainingseinheit im Harder Stadium in Santa Barbara, ehe am Mittwoch die Reise nach Los Angeles ansteht.
Dort wartet mit Spanien einer der Turnierfavoriten. Der Europameister startete mit einem 0:0 gegen Kap Verde in die WM, ließ anschließend aber ein 4:0 gegen Saudi-Arabien und ein 1:0 gegen Uruguay folgen.
Österreich reist mit einem 3:1-Erfolg gegen Jordanien, der 0:2-Niederlage gegen Argentinien und dem spektakulären 3:3 gegen Algerien in die K.O.-Runde.
„Ich glaube schon, dass wir Spanien ärgern können, wenn wir unser hohes Pressing auf den Platz bringen. Wir wollen unser Leistungsmaximum abrufen“, betonte Mwene.
Spaniens Superstar im Fokus
Besondere Aufmerksamkeit gilt Spaniens Offensivstar Lamine Yamal. „Wir müssen ihm so wenig Platz wie möglich lassen. Wenn wir als Mannschaft gemeinsam agieren, haben wir schon gezeigt, dass wir auch solche Spieler aus dem Spiel nehmen können“, erklärte Mwene.
Auch Grillitsch sieht die eigenen Stärken klar definiert: „Wir wissen um unsere Qualitäten im Pressing, Gegenpressing und Umschalten. Es wird aber auch Ballbesitzphasen brauchen.“
Chance auf ein weiteres Kapitel WM-Geschichte
Die Bedeutung des bevorstehenden Duells ist den Spielern bewusst. „Wir sind bei einer WM und dürfen in der Runde der letzten 32 gegen Spanien spielen. Davon träumt jeder. Dafür brennt jeder. Wir werden uns gut vorbereiten und alles geben“, sagte Grillitsch.
