Gernot Trauner hat am Sonntag das Ende seiner Karriere bekanntgegeben. Der 34-jährige Innenverteidiger hängt nach 16 Jahren im Profifußball die Schuhe an den Nagel. Sein Vertrag bei Feyenoord Rotterdam war zuletzt ausgelaufen.
„Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, aber sie fühlt sich gut und richtig an“, erklärte Trauner via Social Media. Er habe sein Leben viele Jahre dem Fußball untergeordnet und täglich versucht, „das Beste aus mir herauszuholen“.
Seine Profikarriere hatte Trauner beim LASK begonnen. Nach einem zwischenzeitlichen Engagement bei der SV Ried kehrte der Oberösterreicher 2017 nach Linz zurück und entwickelte sich dort zum Führungsspieler und Kapitän. 2021 folgte der Wechsel in die Niederlande zu Feyenoord.
Große Erfolge mit Feyenoord
In Rotterdam erlebte Trauner die erfolgreichste Phase seiner Karriere. Insgesamt absolvierte der Abwehrspieler 92 Pflichtspiele für Feyenoord. 2023 gewann er mit dem Traditionsklub die niederländische Meisterschaft, ein Jahr später folgte der Cupsieg.
Auch international sorgte Trauner mit Feyenoord für Aufsehen. In seiner ersten Saison erreichten die Niederländer das Finale der UEFA Conference League, mussten sich dort allerdings der AS Roma mit 0:1 geschlagen geben.
Seine Karriere war immer wieder von Verletzungen und Comebacks geprägt. Genau darauf ging Trauner in seiner Abschiedsbotschaft ein: „Diese Zeit war geprägt von großer Freude, aber auch von Enttäuschungen, Verletzungen und Comebacks.“
16 Spiele für Österreich
Für das österreichische Nationalteam absolvierte Trauner 16 Länderspiele und erzielte zwei Treffer. Ein Höhepunkt war die Europameisterschaft 2024 in Deutschland. Beim 3:1-Erfolg gegen Polen erzielte der Innenverteidiger per Kopf das wichtige 1:0.
Nun endet seine aktive Laufbahn. „Ich werde es vermissen, Teil einer Mannschaft zu sein, auf dem Platz zu stehen und für mein Team und die Fans alles zu geben“, schrieb Trauner. Dabei habe er stets versucht, seinen „Prinzipien und Werten treu zu bleiben“.
„Ich hoffe, dass ihr mich auch so in Erinnerung behalten werdet.“
