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Bald auch offiziell Bundestrainer: Was Jürgen Klopp beim DFB erwartet

Klopp bei seiner DFB-Präsentation
Klopp bei seiner DFB-PräsentationREUTERS/Heiko Becker

Am Samstag tritt Jürgen Klopp sein Amt als Bundestrainer an. Vorher "scoutet" er schon fleißig.

Am Wochenende betreut der neue Bundestrainer in "Kloppo's Kids Camp" noch 36 Kinder aus sozialen Einrichtungen im Alter von zehn bis vierzehn Jahren, die sich das sonst "entweder nicht erlauben können oder es sich echt verdient haben".

Diesen Termin wollte sich Jürgen Klopp nicht entgehen lassen – obwohl sein Terminkalender pickepackevoll ist. Denn schon bald beginnt für den 59-Jährigen eine neue Mission.

Der Samstag (15. August) ist sein erster offizieller Arbeitstag als Bundestrainer. Klopp soll den deutschen Fußball zurück in die Weltspitze zu führen.

Klopps Aufgaben sind klar umrissen
Klopps Aufgaben sind klar umrissenREUTERS/Heiko Becker

57 potenzielle Feldspieler hat sich Klopp für seine Premiere notiert, die am 24. September in Amsterdam gegen die Niederlande über die Bühne gehen wird. Auf diesem Überangebot sollen elf Spieler destilliert werden.

Dafür benötigt es viel Scouting. Der täglicher Bessermacher, der Einpeitscher – das wird Klopp vorerst nicht sein. Stattdessen muss er sich vorerst mit Spielbeobachtung und Kaderplanung begnügen.

Torhüterfrage

Dennoch: Die Aufgabenbereiche sind zahlreich. So benötigt Deutschland etwa wieder eine klare Nummer eins. Oliver Baumann (36) und Marc-André ter Stegen (34) wären die erfahrenen Optionen. Jonas Urbig hingegen könnte die Zukunft gehören – obwohl der 23-Jährige noch ein weiteres Jahr auf seinen Stammplatz beim FC Bayern warten wird müssen.  

Gehört Urbig die Zukunft?
Gehört Urbig die Zukunft?ULRIK PEDERSEN / NURPHOTO / NURPHOTO VIA AFP

Wie steht es um Goretzka und Sané?

Auch über neue Führungsfiguren muss sich Klopp Gedanken machen – und darüber, wen er nach der blamablen WM außen vor lassen wird.

"Nach so einem großen Turnier", sagte DFB-Sportdirektor Rudi Völler, "wird es auch ein paar Spieler geben, die von sich aus zurücktreten oder nicht mehr eingeladen werden." Die Namen Leon Goretzka und Leroy Sané wollte Völler nicht kommentieren.

Was auf alle Fälle zu erwarten ist: Klopps typischer Überfallfußball im Heavy-Metal-Stil. Daran gibt es kein Vorbeikommen.