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Beachvolleyball-Duo Waller/Pristauz stürmt ins EM-Viertelfinale

Moritz Pristauz
Moritz PristauzPETER SCHNEIDER / EPA / Profimedia

Philipp Waller und Moritz Pristauz dürfen bei der Beachvolleyball-EM in Stare Jablonki weiter von einer Medaille träumen. Das ÖVV-Duo bezwang Friedli/Jordan souverän in zwei Sätzen. Hammarberg/Berger scheiterten hingegen im Achtelfinale.

Philipp Waller und Moritz Pristauz haben bei der Beachvolleyball-EM in Polen den Sprung unter die besten acht geschafft. Die Österreicher setzten sich am Freitag im Achtelfinale gegen die Schweizer Friedli/Jordan mit 22:20, 21:13 durch.

Zum Matchcenter: Friedli/Jordan - Waller/Pristauz

Vor allem im ersten Satz mussten Waller/Pristauz hart kämpfen. In der entscheidenden Phase behielt das ÖVV-Duo aber die Nerven. Im zweiten Durchgang sorgten die Österreicher mit druckvollem Service früh für klare Verhältnisse.

„Das war ein richtig harter Fight“, bilanzierte Waller. „Im ersten Satz war es ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben nicht lockergelassen.“ Im zweiten Satz sei es gelungen, beim Service noch einmal zuzulegen.

Revanche gegen Franzosen im Visier

Im Viertelfinale wartet am Samstag mit Rotar/Gauthier die nächste schwierige Aufgabe. Mit den Franzosen haben Waller/Pristauz noch eine Rechnung offen.

„Sie haben auf Elite-Ebene auch schon Medaillen gemacht“, weiß Waller um die Qualität des Gegners. Zusätzliche Motivation liefert das letzte direkte Duell: „Wir haben noch eine Rechnung offen vom letzten Conti-Cup. Bei der EM wäre der richtige Zeitpunkt, zurückzuschlagen.“

Hammarberg/Berger scheitern an Schweizern

Für Timo Hammarberg und Tim Berger endete die EM hingegen im Achtelfinale. Nach dem starken Gruppensieg mussten sich die Österreicher Heidrich/Haussener aus der Schweiz mit 13:21, 20:22 geschlagen geben.

Zum Matchcenter: Hammarberg/Berger - Heidrich/Haussener

Nach einem deutlichen ersten Satz hatten Hammarberg/Berger im zweiten Durchgang die Chance auf den Satzausgleich, konnten diese aber nicht nutzen. Damit beenden sie die Europameisterschaft auf Rang neun.

„Sehr bitter. Wir haben uns natürlich viel mehr erwartet von dieser EM“, sagte Hammarberg. Berger haderte vor allem mit dem zweiten Durchgang: „Wir hätten den zweiten Satz schon gewinnen müssen.“