Sein Ex-Klub Buffalo zog erstmals seit 2011 wieder in die Playoffs ein, Utah schaffte es bereits im zweiten Jahr seines Bestehens. Beide sind aber im Kampf um den Stanley Cup krasse Außenseiter, das weiß auch Peterka. "Wir sind ein junges Team, das den nächsten Schritt gehen will. Das gilt es jetzt zu zeigen. Es wird interessant für uns zu sehen, wo wir stehen", sagte der 24-Jährige, der mit seiner Mannschaft in der ersten Runde auf die Vegas Golden Knights trifft. Los geht es in der Nacht zu Montag (4.00 Uhr).
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Anpassungsprobleme für Peterka
"Im Vergleich zu Vegas haben wir wenig Jungs mit Playoff-Erfahrung. Das Erreichen der Playoffs war zu Saisonbeginn unser Ziel", sagte Peterka: "Jetzt kann alles passieren. In den drei Saisonspielen gegen Vegas hatten wir mit zwei Siegen und einer Niederlage eine gute Bilanz. Ein sehr starkes Team. Bei uns wird es auf die Schnelligkeit ankommen."
Mit seiner eigenen Ausbeute von 25 Toren und 22 Assists ist der gebürtige Münchner nicht ganz zufrieden, zuletzt spielte er nur in der dritten Sturmreihe. "Ich habe es mir vielleicht etwas einfacher vorgestellt mit dem neuen Team und dem neuen System, das hat eine Zeit gedauert", gab er zu. Als realistische Favoriten sieht er die Colorado Avalanche im Westen und Tampa Bay Lighting im Osten. Für Utah erwartet er eine rosige Zukunft: "Ich würde sagen, dass wir eines der Teams sind, das in den nächsten Jahren zur Spitze gehören sollte. Viele Jungs haben langfristige Verträge. Unser Ziel lautet, irgendwann jedes Jahr um den Cup zu spielen, auch wenn es ein weiter Weg bis dorthin ist."
