Inklusive des Achtelfinals der WM 2022 gegen Marokko (0:3 i.E.) steht Simón nun sogar bei sechs Spielen und 609 WM-Minuten ohne Gegentor - Rekord. In den Mittelpunkt stellte sich der 29-Jährige deshalb nicht.
Zum Match-Center: Spanien vs. Portugal
"Unai selbst hat bereits gesagt, dass dieser Rekord das Ergebnis der Arbeit der gesamten Mannschaft ist – und genau so ist es", sagte Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, der Simón schon nach dem Sechzehntelfinale gegen Österreich (3:0) gewürdigt hatte: "Ich bin stolz auf ihn. Ich empfinde ihn wie ein Mitglied meiner Familie."
De la Fuenta glücklich über Kaderbreite
Gegen Portugal galt der Dank Simón, dem eingewechselten Siegtorschützen Mikel Merino (90.+1) und dem Kollektiv. "Wir haben ein ziemlich komplettes Spiel hingelegt", sagte de la Fuente: "Wir sagen immer, die wichtigen Spieler sind die, die von der Bank kommen. Wir haben das Glück, 26 Spieler auf höchstem Niveau im Kader zu haben."
Kapitän Rodri, der als Taktgeber im Mittelfeld ein starkes Spiel machte, meinte: "Wir wussten, dass kleine Details den Unterschied ausmachen werden. Wir müssen die Bälle noch besser an den Mann bringen, dann können wir dem Gegner noch mehr Schaden zufügen." Das soll im Viertelfinale am kommenden Freitag in Los Angeles (21.00 Uhr MESZ) Belgien zu spüren bekommen. Auf Unai Simón als sicheren Rückhalt dürfte wieder Verlass sein.
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