Geschockte Sabalenka nach Wimbledon-Aus: "Will mich total betrinken"

Aryna Sabalenka aus Belarus reagiert während ihres Matches der 4. Runde gegen Naomi Osaka aus Japan.
Aryna Sabalenka aus Belarus reagiert während ihres Matches der 4. Runde gegen Naomi Osaka aus Japan.REUTERS/Andrew Couldridge

Nach ihrem Achtelfinalaus beim Tennisklassiker in Wimbledon gegen die Japanerin Naomi Osaka (28) fand die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka klare Worte. "Ich will einfach weggehen, mich total betrinken, Tennis vergessen und versuchen, wieder besser in Form zu kommen", sagte die 28-Jährige auf der Pressekonferenz nach der Partie am Sonntag.

Die Belarussin unterlag der an Position 14 gesetzten ehemaligen Weltranglistenersten Osaka auf dem Centre Court mit 2:6, 6:7 (2:7) und verpasste damit erstmals seit den French Open 2022 die zweite Woche eines Grand-Slam-Turniers.

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"Heute war da einfach nichts. Ich habe mein Bestes gegeben und versucht, mich anzupassen. Aber ich hatte aus irgendeinem Grund kein Niveau", sagte die viermalige Grand-Slam-Siegerin, die als Favoritin auf die Venus Rosewater Dish an den Start gegangen war, sichtlich enttäuscht.

Osaka will fünften Grand-Slam-Titel

Sabalenka, die in der Vergangenheit oft ihre mentalen Schwächen als Grund für knappe Niederlagen genannt hatte, räumte diesmal fair ein: "Ich wurde überpowert. Vielleicht bin ich ein paar Mal zu emotional geworden, aber ich habe versucht, die Kontrolle zu behalten. Man muss einfach gratulieren und gehen."

Osaka setzt derweil ihre Jagd auf den fünften Grand-Slam-Titel fort. Im Viertelfinale des Rasenklassikers trifft sie am Dienstag auf die an Position zehn gesetzte Tschechin Karolina Muchova, die zuvor mit einem 7:5, 5:7, 6:3-Erfolg über ihre Landsfrau Barbora Krejcikova für die Runde der letzten acht eingezogen war.