Riquelme und sein Konkurrent, der Amtsinhaber Florentino Perez, boten sich im Buhlen um die Gunst der Wähler zuletzt einen kuriosen Überbietungswettkampf. Perez hatte angekündigt, im Falle seiner Wahl den früheren Real-Coach José Mourinho als Nachfolger von Álvaro Arbeloa zu installieren, überdies wolle er den früheren Bundesligaprofi Ibrahima Konaté nach dessen Abschied vom FC Liverpool ablösefrei nach Madrid holen.
Riquelme hielt dagegen: Würde er bei der Wahl am Sonntag gewinnen, wolle er Erling Haaland in die spanischen Hauptstadt locken, hatte er bei Antena 3 gesagt. Laut Riquelme, der zugleich ein Auge auf Citys Mittelfeldspieler Rodri warf, besitze Haaland eine Ausstiegsklausel, er wolle nach Madrid kommen.
City widersprach heftig: "Die Berichte aus Spanien bezüglich der Zukunft von Erling Haaland sind unwahr", wurde der Klub in Medienberichten zitiert. Auch die Haaland-Seite selbst äußerte sich demzufolge. Seine Agentin Rafaela Pimenta und sein Vater Alf-Inge Haaland wurden mit der Aussage zitiert: "Das ist alles sehr unterhaltsam, aber nicht wahr. Wir wünschen beiden Kandidaten bei den Wahlen in Madrid alles Gute."
