"Die FIA trägt die Verantwortung, die Zukunft der Meisterschaft zu sichern, und diese Anpassungen sind Teil dieser Verpflichtung", sagte FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem: "Durch die Zusammenarbeit werden wir die Zukunft unseres Sports gestalten und Fans weltweit begeistern."
Der Verband teilte mit, die Änderungen "sollen Probleme im Zusammenhang mit dem Energiemanagement und den Eigenschaften des Kraftstoffflusses beheben und das Qualifying dynamischer gestalten, ohne die durch das neue Reglement geförderten spannenden Rennen zu beeinträchtigen".
Lautstarke Kritik wurde erhört
Einige Hersteller, darunter Mercedes und Red Bull Powertrains, hatten bereits für 2027 größere Veränderungen gefordert, letztlich wurde offenbar ein Kompromiss geschlossen, um auch den Gegenparteien - darunter der deutsche Neueinsteiger Audi - entgegenzukommen.
Zur Saison 2026 hatte die Formel 1 ihre Hybrid-Antriebe revolutioniert und den Elektro-Anteil an der Leistung auf beinahe 50 Prozent erhöht. In der Praxis führte dies allerdings zu Problemen, die Fahrer mussten angesichts des hohen Strombedarfs während einer Runde teilweise auf Vollgas verzichten, um die Batterie während der Fahrt zu laden. Das wiederum sorgte für laute Kritik von prominenten Piloten wie dem viermaligen Weltmeister Max Verstappen.
Die stärkere Gewichtung des Verbrennungsmotors soll nun wieder zu einem "natürlicheren" Fahrstil führen. Im Vergleich zu den Hybridmotoren der vergangenen Generation (2014 bis 2025) bedeutet eine Verteilung von etwa 60 zu 40 Prozent noch immer eine Stärkung des Elektroantriebs: Damals sorgte der Verbrenner noch für etwa 80 Prozent der Leistung.
