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"Frei erfunden": FIFA dementiert Infantino-Anrufe bei Trump

Infantinos Anrufe bei Trump wurden von der FIFA entschieden dementiert
Infantinos Anrufe bei Trump wurden von der FIFA entschieden dementiertFoto von EVRIM AYDIN / ANADOLU / ANADOLU VIA AFP

Der Fußball-Weltverband FIFA hat einen Medienbericht über Anrufe von Gianni Infantino bei Donald Trump zurückgewiesen. Die Times hatte in einem Social Media Post berichtet. Das englische Portal hatte darin einen Bericht der New York Post aufgegriffen, wonach Infantino im Weißen Haus um Unterstützung gebeten habe.

"Der FIFA-Präsident hat in den vergangenen Tagen weder den US-Präsidenten noch Mitglieder seiner Regierung angerufen. Das ist frei erfunden", schrieb die FIFA bei X unter einen Post der Times.

Wiederwahl 2027 unwahrscheinlich

Der FIFA-Boss war nach seinem Investorenplan in den vergangenen Tagen massiv in die Kritik geraten, vor allem aus Europa trifft ihn derzeit heftiger Gegenwind. Die New York Post schrieb, dass Infantino sich "isoliert" fühle und angesichts der aktuellen Lage ein Meeting mit US-Außenminister Marco Rubio vereinbart habe. Außerdem habe er mehrfach versucht, Trump telefonisch zu erreichen - aber laut des Blattes vergebens. Diese Berichte der US-Zeitung dementierte die FIFA nun in aller Deutlichkeit.

Infantino hatte versucht, Anteile an der Fußball-WM und an anderen FIFA-Turnieren an Investoren zu verkaufen. Nach heftigem Widerstand gab er das weitgehend im Alleingang gestartete Vorhaben auf. Mittlerweile haben zahlreiche europäische Verbände ihre Unterstützung für seine Wiederwahl im März 2027 zurückgezogen, womöglich drängen einige Nationen sogar auf einen früheren Rückzug des Schweizers.