Die Bild-Zeitung berichtet von einem "Beben in der Führungsetage". Demnach soll Markus Krösche die laufende Transferperiode noch zu Ende abwickeln, dann soll der Abschied von Eintracht Frankfurt erfolgen. Es gelte als "unwahrscheinlich", dass der Sportvorstand seine Arbeit noch fortsetzen darf.
Im Anschluss an den Deadline Day (1. September) möchte sich der Aufsichtsrat um den Vorsitzenden Mathias Beck bereden, auf welche Weise die Trennung von Krösche erfolgen soll, der bei der SGE noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2028 besitzt. Aller Voraussicht nach wird es zu einer Vertragsauflösung in beidseitigem Einvernehmen kommen.

Erfolgsmanager
Krösche ist seit 2021 im Verein und hat seidem mehrfach einen Transferüberschuss erwirtschaftet. Laut transfermarkt.de nahm die SGE im genannten Zeitraum 531 Millionen Euro durch Spielverkäufe ein.
Inbesondere die Rekordabgänge von Randal Kolo Muani (PSG/95 Mio. Euro), Hugo Ekitike (Liverpool/95 Mio. Euro) und Omar Marmoush (ManCity/75 Mio. Euro) bescherten der Eintracht neue Möglichkeiten in der Kaderplanung.
Krösches erfolgreiche Arbeit blieb nicht unbeachtet, in der Vergangenheit wurde er unter anderem mit dem FC Bayern und Borussia Dortmund in Verbindung gebracht.
Differenzen mit Hütter
Nun wird seine Zeit am Main wohl zu Ende gehen. Hintergrund der nahenden Trennung dürften Meinungsverschiedenheiten mit dem neuen Cheftrainer Adi Hütter sein.

Während der Österreich sich sofortige Verstärkungen für die Bundesliga-Mannschaft wünscht, liegt der Fokus von Krösche weiterhin darauf, durch die Verpflichtung von entwicklungsfähigen Spielern einen Überschuss am Transfermarkt zu generieren. Auch das glücklose Engagement von Hütters Vorgänger Albert Riera ließ bereits Kritik an Krösche aufkeimen.
Match-Center: Union Berlin vs. Eintracht Frankfurt
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