Gladbach fürchtet das Déjà-vu
Null Punkte, schon sieben Gegentore: Am Niederrhein sind die Hoffnungen auf eine ruhige Saison erst einmal dahin. Vor allem das 3:4 gegen Aufsteiger Elversberg nach 3:1-Führung sitzt tief. Ihm sei es noch "am Montag echt nicht so gut" gegangen, sagte Trainer Eugen Polanski.
Doch es hilft nichts, am Samstag (15.30 Uhr/Sky) geht es mit der schwierigen Aufgabe beim SC Freiburg weiter. Dort also, wo die Borussia in der Bundesliga seit 2002 nicht mehr gewonnen hat.
Zum Match-Center: SC Freiburg vs. Borussia Mönchengladbach
Sollte Gladbach erst zum zweiten Mal in der Klubgeschichte (nach 2015) mit drei Niederlagen starten, droht ein Déjà-vu. Vor einem Jahr war Trainer Gerardo Seoane nach nur drei Spieltagen entlassen worden. Damals hatte die Borussia immerhin einen Punkt auf dem Konto.
Der HSV ist Letzter
Die Euphorie bei den Fans war riesig, nachdem der HSV einen ambitionierten Transfersommer mit Ausgaben von rund 30 Millionen Euro für Spielmacher Fabio Vieira, Rechtsverteidiger Zakaria El Ouahdi, Stürmer Terem Moffi und Co. hingelegt hatte. Viele träumten, dass da vielleicht mehr gehen könnte, als nur schnöder Kampf gegen den Abstieg.
Doch nun ist der HSV mit null Punkten, null Toren bei sieben Gegentreffern erst einmal Letzter. Vor allem Luka Vuskovic, der Abwehrchef der Vorsaison, wird schmerzlich vermisst. Trainer Merlin Polzin ist nun gefordert, aus der neu zusammen gestellten Mannschaft schnell wieder eine Einheit zu formen.
Zum Match-Center: RB Leipzig vs. Hamburger SV
Am Sonntag bei RB Leipzig (15.30 Uhr/DAZN) droht jedenfalls neues Ungemach - nach 1972/73 und 2012/13 könnte der HSV zum dritten Mal in seiner Geschichte zum Bundesliga-Auftakt drei Pleiten einstecken.
Frankfurt und die Gegentreffer
Eigentlich sollte am Main doch ganz schnell Ruhe einkehren. In dem besonnenen Adi Hütter folgte ein alter Bekannter auf den explosiven Albert Riera. Der Österreicher sollte mit seiner gelassenen Art die verkorkste Vorsaison vergessen machen, doch schon nach zwei Spieltagen sind die alten Probleme zurück. Sieben Gegentore verhinderten mehr als nur einen Punkt.
"Es ist ein Prozess, die Mannschaft haben wir in der Form noch nicht so lang beisammen. Natürlich habe ich mir den Start besser gewünscht", sagte Hütter vor dem Rhein-Main-Derby bei Mainz 05 am Samstag (15.30 Uhr/Sky).
Zum Match-Center: Mainz 05 vs. Eintracht Frankfurt
In der Kritik steht Sportvorstand Markus Krösche. Die Abgänge von Stammspielern wie Aurèle Amenda, Hugo Larsson, Jean-Mattéo Bahoya und vor allem Nathaniel Brown kompensierte die Eintracht in erster Linie mit Perspektivspielern. Es drohen unruhige Wochen.
Hoffenheim sucht die Konstanz
Ganz so schlecht waren die Leistungen der Kraichgauer an den ersten beiden Spieltagen eigentlich gar nicht - und doch stehen null Punkte. Sowohl in Köln als auch vor allem im Heimspiel gegen Dortmund war die TSG über weite Phasen des Spiels die bessere Mannschaft, verspielte aber letztlich jeweils eine Führung.
"Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten. Da reichen 60 Minuten Top-Fußball in der Bundesliga nicht", monierte Mittelfeldspieler Leon Avdullahu bei DAZN: "Wir müssen einfach lernen, dass wir 90 Minuten Vollgas geben müssen."
Zum Match-Center: TSG Hoffenheim vs. VfB Stuttgart
Vor allem der bisherige Ausfall von Toptorjäger Fisnik Asllani sowie der Trainingsrückstand von Andrej Kramaric machten sich bemerkbar, die Qualitäten des gefährlichen Offensivduos werden dringend benötigt.
