Die beiden Profis befanden sich zum Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal gegen Schott Mainz nicht im Aufgebot von Trainer Eugen Polanski. Auch im Laufe der kommenden Bundesliga-Saison darf das Duo wohl nicht mit mehr Spielzeit rechnen.
So hat Sportdirektor Rouven Schröder sowohl Florian Neuhaus als auch Joe Scally einen Abgang nahegelegt. "Sie bleiben weiter vollberechtigte Lizenzspieler, wir respektieren ihre Verträge. Aber sie haben beide eine Laufzeit bis 2027 und müssen sich jetzt natürlich die Frage stellen: Wie richte ich mich aus? Ich an ihrer Stelle wäre auf jeden Fall unzufrieden", wird der 50-Jährige von der "Bild" zitiert.

Neuhause und Scally stehen vor Abgang
Mittelfeldspieler Neuhaus spielt seit 2017 für Borussia Mönchengladbach. Der 29-Jährige hat bislang 238 Pflichtspiele für die Fohlenelf absolviert, hat aber längst seinen Stammplatz verloren.
Mit einem Jahresgehalt von 4 Millionen Euro ist er einer der Spitzenverdiener beim VfL – trotz des auslaufenden Vertrags dürfte sich ein Abgang des zehnfachen Nationalspielers also als kompliziert erweisen.
Etwas anders gestaltet sich die Lage bei Joe Scally. Der jährliche Bruttoverdienst des US-Amerikaners wird lediglich auf rund 1,5 Millionen Euro geschätzt.
Insbesondere Olympique Marseille soll am 23-Jährigen interessiert sein, die Borussia darf sich Hoffnungen auf eine nennenswerte Ablösesumme machen. Mit dem Japaner Daiki Hashioka hat die Borussia zudem bereits einen passenden Ersatz für Scally verpflichtet.
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