Saka zur Stelle: Arsenal steht im Champions-League-Finale

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Bukayo Saka schoss das goldene Tor
Bukayo Saka schoss das goldene TorOpta by StatsPerform // Adrian Dennis / AFP

Der FC Arsenal steht als erster Finalist der Champions-League-Saison 2025/2026 fest. Im Rückspiel gegen Atlético Madrid gewannen die Gunners mit 1:0 (1:0). Es ist das erst zweite Endspiel der Vereinsgeschichte nach 2006.

Im Finale wartet allerdings die größtmögliche Aufgabe: In Budapest (30. Mai) bekommt es das weiter ungeschlagene Team um Havertz mit Bayern München oder Vorjahressieger Paris Saint-Germain zu tun. Nach dem 1:1 in der Vorwoche in Madrid schoss Bukayo Saka (45.) die Londoner zum zweiten Mal ins Endspiel. Atlético blieb der dritte Finaleinzug nach 2014 und 2016 unter seinem Trainer Diego Simeone verwehrt.

Zum Match-Center: FC Arsenal vs. Atlético Madrid

Havertz, der den FC Chelsea 2021 zum Champions-League-Sieg geschossen hatte, zuletzt aber häufig von Verletzungsproblemen geplagt war, verpasste das Hinspiel angeschlagen und stand nun wieder im Kader. Für einen Einsatz reichte es aber nicht.

Spielernoten: Arsenal vs. Atlético
Spielernoten: Arsenal vs. AtléticoFlashscore

"Ihr seht, was es uns bedeutet", sagte Matchwinner Bukayo Saka bei Amazon Prime: "Es ist eine wunderschöne Geschichte – und ich hoffe, sie endet gut in Budapest."

20 Jahre, hatte Teammanager Mikel Arteta betont, habe Arsenal auf diese Finalchance hingearbeitet: "Es ist in unseren Händen." In der Nacht zu Dienstag zündeten Anhänger in der Nähe des Atlético-Hotels sogar Feuerwerkskörper, um die Spanier um den Schlaf zu bringen.

Arsenal kommt nicht durchs Defensivbollwerk

Dennoch wirkten die Atlético-Profis hellwach. Während die Gäste ihr schnörkelloses Umschaltspiel aufblitzen ließen und vereinzelt für Offensivgefahr sorgten, biss sich Arsenal die Zähne an der berüchtigten Defensive der Rojiblancos aus.

Statistiken: Arsenal vs. Atlético
Statistiken: Arsenal vs. AtléticoOpta by StatsPerform

Arsenal erspielte sich kaum Chancen, forderte nach einem leichten Stoßen gegen Leandro Trossard vergeblich einen Strafstoß beim deutschen Referee Daniel Siebert (34.) und durfte doch jubeln. Saka staubte ab, nachdem Jan Oblak einen Trossard-Abschluss stark pariert hatte.

Artetas Team, das in der Liga dank eines Patzers von Manchester City wieder auf Meisterkurs liegt, schenkte die Führung nach der Pause beinahe her. William Saliba verlängerte den Ball unfreiwillig zu Atléticos Giuliano Simeone, der die Riesenchance liegen ließ (51.). Für Arsenal verpasste Viktor Gyökeres die mögliche Entscheidung (66.) – und eröffnete damit eine intensive Schlussphase.