"Ich fahre dieses Auto schon lange, und ich habe alle möglichen Kommentare in der Kabine gehört. Es sollte keine neuen Kommentare geben", sagte Prömel zuletzt bei Sport1 schmunzelnd. Gerade Undav, der sich vor Jahren mal einen Rolls Royce für 400.000 Euro geleistet hatte, ziehe ihn "jeden Morgen" auf.
Doch das ist dem Neu-Stuttgarter Prömel herzlich egal. Der fährt seit Beginn seiner Karriere in seinem blauen Fiesta durch die Gegend. Den Wagen hatten einst die Großeltern dem älteren Bruder Paul zum 18. Geburtstag geschenkt, der gab das Gefährt an Grischa weiter.
Prömel über VfB: "Davon immer geträumt"
In Hoffenheim kennen sie die Geschichte. Zu seinem Ex-Klub kehrt Prömel nun am Samstag (15.30 Uhr/Sky) erstmals mit dem VfB zurück, nachdem er sich im Sommer als gebürtiger Stuttgarter für seinen Herzensverein entschieden hatte. Dass es für ihn ein besonderes Spiel wird, muss Prömel nicht extra erwähnen.
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Doch die Emotionen will er ausblenden, vielmehr seinen beachtlichen Start beim VfB fortsetzen. Neben Angelo Stiller ist Prömel, dessen WM-Traum 2022 wegen eines Knöchelbruchs geplatzt war, längst zu einem wichtigen Faktor im VfB-Mittelfeld geworden. Er sehe Prömel "super, super positiv", lobte Trainer Sebastian Hoeneß seinen neuen Sechser: "Wir sind froh, dass er da ist. Man spürt, wie besonders es für ihn ist, für den VfB zu spielen."
Prömel lebt seinen schwäbischen Traum - wie etwa auch seine Champions-League-Premiere am Mittwoch gegen Viking Stavanger (3:1). "Das sind Momente, die für ewig bleiben. Davon hat man immer geträumt. Jetzt ist man selber auf der Bühne und kann es genießen", sagte er. Doch viel Zeit dafür bleibt nicht. Man müsse jetzt "gut regenerieren und das Spiel aufarbeiten", sagte er: "Gegen Hoffenheim wird es nochmal schwerer."
