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EXKLUSIV: Irvine über Starkollege Kagawa und seinen Abschied von St. Pauli

Jackson Irvine sprach exklusiv mit Flashscore
Jackson Irvine sprach exklusiv mit FlashscoreCerezo Osaka

Im zweiten Teil des exklusiven Interviews mit Flashscore spricht Jackson Irvine über die individuellen Qualitäten, die den ehemaligen Manchester-United-Mittelfeldspieler Shinji Kagawa so besonders machen.

Shinji Kagawa hat eine enorm erfolgreiche Karriere hinter sich. Er wurde mit Macnhester United in der Saison 2012/13 englischer Meister – bis heute der letzte Premier-League-Titel der Red Devils. Auch mit dem BVB holte der Mittelfeldspieler in Deutschland die Meisterschaft.

Obwohl Jackson Irvine auf höchstem Niveau viel erlebt und mit Australien an drei Weltmeisterschaften teilgenommen hat – ist er von seinem aktuellen Teamkollegen bei Cerezo Osaka auf einzigartige Weise beeindruckt.

"Wir sind altersmäßig nicht weit auseinander, aber ich bin auch Manchester-United-Fan und habe ihn jahrelang spielen sehen", erklärte der 33-jährige Australier im Exklusiv-Interview mit Flashscore über den 37-jährigen Japaner.

Zum ersten Teil des Interviews

Kagawa "außergewöhnlich bescheiden"

Irvine ist nicht nur vom Spieler Kagawa, sondern auch von dessen Persönlichkeit beeindruckt: "Für das, was er im Fußball erreicht hat, ist er außergewöhnlich bescheiden. Er ist kommunikativ und hilft den jungen Spielern, das Spiel so zu sehen, wie er es im Kopf hat."

Der ehemalige Dortmund sei "jemand, der sich für die Sichtweise anderer interessiert. Ich arbeite sehr gerne mit ihm zusammen, er bringt eine unglaubliche Energie in die Mannschaft.

Kagawa war einst ein Weltstar
Kagawa war einst ein WeltstarKENTA HARADA / GETTY IMAGES ASIAPAC / GETTY IMAGES VIA AFP

Es gebe dem gesamten Team einen "großen Schub zu wissen, dass man einen Spieler in den eigenen Reihen hat, der so viel im Fußball erreicht hat. Er wird für uns eine sehr wichtige Rolle spielen – und ich freue mich darauf, zu sehen, was wir in dieser Saison gemeinsam erreichen können."

Abschied von St. Pauli

Irvine sprach außerdem darüber, was ihn im vergangenen Sommer davon überzeugt, den FC St. Pauli zu verlassen. Er hat Flashscore verraten, dass sich sein gesamter Lebensstil gewandelt hat.

"Es ist schwer, das auf einen einzigen Grund zu reduzieren", so Irvine: "Ich glaube, im Leben und in der Karriere kommt man an Punkte, an denen man eine Veränderung braucht. Das war definitiv einer dieser Momente für mich und meine Familie."

Zudem habe ihn "Japan als Land und Kultur hat uns schon immer fasziniert. Ich war schon immer ein großer Fan des japanischen Fußballs, weil aus dieser Liga viele herausragende Spieler hervorgehen und auch viele Australier hier spielen."

In den Gesprächen mit den Verantwortlichen von Osaka hatte er "von Anfang an ein sehr gutes Gefühl. Ich bin ein ziemlich instinktiver Mensch und hatte ein ganz ähnliches Gefühl, als ich damals zu St. Pauli gegangen bin. Manchmal spürt man einfach, dass es jetzt der richtige Ort ist – und genau dieses Gefühl hatte ich auch, als ich hierhergekommen bin."

Irvine spielt neuerdings für Cerezo Osaka
Irvine spielt neuerdings für Cerezo OsakaCerezo Osaka

Positiver Eindruck von japanischer Liga 

Die J1 League gewinnt insgesamt immer mehr an Bedeutung – und Irvine ist vor allem von der Offensivqualität in dieser Liga beeindruckt: "Was die individuelle Qualität im vorderen Drittel angeht, ist diese Liga extrem stark. Das Tempo im Eins-gegen-eins und die Zielstrebigkeit der Offensivspieler haben mich wirklich beeindruckt."

Ein Vergleich mit der Bundesliga sei aber "schwierig. Schließlich spricht man da von einer besten Ligen der Welt." Irvines nächstes Ziel ist es, den jungen Spielern bei der Weiterentwicklung zu helfen: "Das sorgt für eine gesunde Dynamik im Kader."