Mit 27 Treffern in 35 Ligaspielen setzte sich der Norweger vor Brentfords Igor Thiago durch, der auf 22 Tore kam. Haaland zog damit mit Alan Shearer und Harry Kane gleich, die den Golden Boot ebenfalls dreimal gewinnen konnten. Nur Mohamed Salah und Thierry Henry holten die Auszeichnung in der Premier-League-Ära häufiger – beide jeweils viermal.
Beim letzten Heimspiel unter Pep Guardiola stand Haaland allerdings nicht im Kader. Manchester City verlor im Etihad Stadium mit 1:2 gegen Aston Villa , während der Klub gleichzeitig Guardiolas erfolgreiche zehnjährige Amtszeit würdigte.

Überragender Saisonstart als Schlüssel
Haaland hatte den Grundstein für seine erneute Torjägerkrone bereits früh gelegt. In den ersten 17 Ligaspielen erzielte der 25-Jährige 19 Tore und dominierte die Liga nach Belieben.
Im weiteren Saisonverlauf geriet City jedoch ins Wanken – und mit dem Team verlor auch Haaland zeitweise seinen Rhythmus. Rund um den Jahreswechsel traf der Stürmer in sieben Premier-League-Partien nur einmal, mit einem Elfmeter gegen Brighton. Manchester City gewann in diesem Zeitraum lediglich zwei Spiele. Diese Phase erwies sich letztlich auch als entscheidend im Titelrennen mit Arsenal.
Starkes Finish reicht City nicht mehr
Zum Saisonendspurt fand Haaland rechtzeitig zurück zu seiner Bestform. Der Norweger erzielte den Siegtreffer an der Anfield Road gegen Liverpool und traf auch im direkten Duell mit Arsenal, das als vorgezogenes Endspiel um die Meisterschaft galt.
Dennoch ließ City wichtige Punkte liegen – unter anderem gegen Everton und Bournemouth. Arsenal nutzte die Schwächephase konsequent aus und sicherte sich den ersten Meistertitel seit 22 Jahren. Für Haaland bleibt trotz der verpassten Meisterschaft zumindest eine weitere individuelle Auszeichnung – und der nächste Eintrag in den Geschichtsbüchern der Premier League.
