Mit dem Abschluss des Achtelfinales ist die Weltmeisterschaft in ihre entscheidende Phase eingetreten. Acht Mannschaften kämpfen noch um den Titel, doch zahlreiche Topspieler gehen mit einer zusätzlichen Belastung in die Viertelfinals: Insgesamt 19 Profis sind vorbelastet und wären bei einer weiteren Gelben Karte für das Halbfinale gesperrt.
Die FIFA löscht Gelbe Karten erst nach dem Viertelfinale. Wer das Halbfinale erreicht, startet dort wieder ohne Vorbelastung. Die umstrittene Aufhebung der Sperre für Folarin Balogun, Stürmer des Co-Gastgeberlandes USA, dürfte zudem die Ausnahme bleiben – auf weitere Begnadigungen können Spieler bei der Weltmeisterschaft somit nicht hoffen.
England und Marokko bangen um Schlüsselspieler
Besonders aufmerksam wird England im Viertelfinale gegen Norwegen auf die Disziplin seiner Spieler achten müssen. Gleich vier Stammkräfte sind vorbelastet: Jude Bellingham, Declan Rice, Marc Guéhi und Nico O'Reilly.
Bellingham zählt bislang zu den herausragenden Spielern des Turniers. Der Mittelfeldstar kommt auf eine Bilanz von vier Toren und einer Vorlage und führte die Three Lions zuletzt mit einem Doppelpack zum Sieg gegen Mexiko (3:2) im legendären Aztekenstadion.
Auch Declan Rice ist als defensiver Anker im Mittelfeld kaum zu ersetzen. Innenverteidiger Marc Guéhi absolvierte die vergangenen vier Spiele ohne eine einzige verpasste Minute, während Nico O'Reilly auf der linken Abwehrseite gesetzt ist.
Zum Match-Center: Norwegen vs. England
Noch größer ist das Risiko bei Marokko. Gleich fünf Spieler stehen im Vorfeld der Partie gegen Frankreich vor einer Gelbsperre: Achraf Hakimi, Issa Diop, Azzedine Ounahi, Bilal El Khannouss und Redouane Halhal. Vor allem Ounahi überzeugte zuletzt mit zwei Treffern und prägte den Sieg gegen Kanada. PSG-Rechtsverteidiger Hakimi gehört ohnehin seit Jahren zu den wichtigsten Leistungsträgern der Atlas-Löwen.
FIFA WM 2026
Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird vom 11. Juni und 19. Juli ausgetragen. Bei Flashscore findest du alle Infos zur Endrunde in in den USA, Kanada und Mexiko.
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Auch Olise und Xhaka müssen aufpassen
Bei Frankreich sind Michael Olise, Bradley Barcola, Manu Koné vorbelastet. Zwar sorgen Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé bislang für die meisten Offensivaktionen der Équipe Tricolore, dennoch würden Ausfälle von Olise oder Barcola die Angriffsmöglichkeiten der Franzosen deutlich einschränken.
Auch die Schweiz hat drei vorbelastete Spieler in ihren Reihen: Granit Xhaka, Denis Zakaria, Miro Muheim. Besonders ein Ausfall von Kapitän Xhaka würde vor dem Duell mit Argentinien schwer wiegen.
Vergleichsweise entspannt können die übrigen Viertelfinalisten in ihre Partien gehen. Spanien muss lediglich auf Ferran Torres achten, Norwegen auf Antonio Nusa, Belgien auf Brandon Mechele und Argentinien auf Gonzalo Montiel.
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