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Conference-League-Qualifikation: Rapid will gegen Paide den Sack zumachen

Flutlichtspiel in Wien-Hütteldorf
Flutlichtspiel in Wien-HütteldorfČTK / imago sportfotodienst / Fröhlich Pascal

Nach dem 4:1-Auswärtssieg in Estland steht Rapid mit einem Bein im Play-off der Conference-League-Qualifikation. Gegen Paide wollen die Hütteldorfer am Mittwoch vor eigenem Publikum den nächsten Sieg einfahren und ihre beeindruckende Siegesserie ausbauen.

Die Ausgangslage für den SK Rapid könnte kaum besser sein. Nach dem klaren 4:1-Erfolg im Hinspiel gegen Paide Linnameeskond ist der Aufstieg ins Play-off der UEFA Conference League zum Greifen nah. Für die Hütteldorfer geht es daher am Mittwoch (18:00 Uhr, live in ORF 1) vor allem darum, die Pflichtaufgabe konzentriert zu erledigen.

Trainer Johannes Hoff Thorup will sich dabei nicht auf dem Ergebnis aus dem Hinspiel ausruhen. „Das Ergebnis des ersten Spiels ist mir egal. Mir ist nur wichtig, dass wir eine 100-prozentige Leistung zeigen“, betonte der Däne.

 

 

Beeindruckende Siegesserie

Die Grün-Weißen befinden sich derzeit in bestechender Form. Nach dem 2:1 gegen die SV Ried feierte Rapid bereits den siebten Pflichtspielsieg in Folge. Ein weiterer Erfolg gegen Paide würde die längste Siegesserie seit der Saison 1994/95 bedeuten. Damals gewann Rapid neun Pflichtspiele.

Auch offensiv läuft es bei den Hütteldorfern deutlich besser als noch in der vergangenen Conference-League-Saison. In den drei bisherigen Europacupspielen dieser Saison erzielte Rapid bereits 13 Treffer. Einen großen Anteil daran hat Ercan Kara, der nach seinen drei Toren gegen Santa Coloma bereits bei zehn Europacup-Treffern für Rapid hält. Damit zählt er zu den zehn erfolgreichsten Europacup-Torschützen der Vereinsgeschichte.

 

Ercan Kara: Ein Vollblut-Rapidler
Ercan Kara: Ein Vollblut-RapidlerČTK / imago sportfotodienst / LUKA KOLANOVIC

 

Hoff Thorup kündigt Rotation an

Trotz der komfortablen Ausgangslage will Hoff Thorup seine Mannschaft nicht einfach durchwechseln. „Wir brauchen immer einige Führungsspieler, aber vor allem in der Offensive haben wir verschiedene, gute Optionen“, erklärte der Rapid-Coach. Gegenüber der bisherigen Startelf sind rund drei bis sechs Veränderungen möglich. Eine besondere Gelegenheit könnte sich dabei für Moritz Oswald ergeben. Der Mittelfeldspieler könnte gegen Paide seinen 100. Pflichtspieleinsatz für Rapid feiern.

Beim Blick auf die vergangenen Auftritte sieht Hoff Thorup noch Verbesserungspotenzial. Die trotz spielerischer Überlegenheit knappen Bundesliga-Siege gegen Altach und Ried führt der Trainer vor allem auf die Chancenverwertung zurück: „Wir müssen uns in diesem Bereich steigern. Aber das Positive daran ist: Wir kommen zu Chancen.

 

Der SK Rapid präsentiert sich in Bestform.
Der SK Rapid präsentiert sich in Bestform.Flashscore

 

Paide soll keine Stolperfalle werden

Personell gibt es bei Rapid ebenfalls positive Nachrichten. Einige zuletzt verletzte Spieler werden in den kommenden Wochen zurückkehren. Jean Marcelin hat nach seiner Verletzung bereits ein Comeback bei Rapid II absolviert und soll dort noch ein weiteres Spiel bestreiten. Ange Ahoussou könnte nach einer Virusinfektion in der kommenden Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Claudy M'Buyi und Martin Ndzie werden hingegen erst Anfang beziehungsweise Mitte September wieder im Mannschaftstraining erwartet.

In den zwölf Europacup-Heimspielen vor dem Duell mit Rapid kassierte Paide nie mehr als zwei Gegentore. In Wien spricht dennoch vieles für Grün-Weiß. Die Hütteldorfer wollen ihre komfortable Ausgangslage nutzen, den nächsten Pflichtsieg einfahren und gleichzeitig den eigenen Aufwärtstrend fortsetzen.

Bei einem Weiterkommen würde bereits in der kommenden Woche das Play-off der Conference League warten. Dort dürfte aller Voraussicht nach Heart of Midlothian der Gegner sein, nachdem die Schotten das Hinspiel der Europa-League-Qualifikation gegen Benfica mit 1:6 verloren haben.