In ihren Stories teilten sie auch einen Link zum offenen Brief der Europäischen Fußball-Union (UEFA), der Asiatischen Fußball-Konföderation (AFC) sowie des Verbandes von Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik (CONCACAF). Damit hatten UEFA-Präsident Aleksander Ceferin und seine Verbündeten am Montagmorgen den Druck im Streit mit Infantino erhöht. "Fußball ist die größte gemeinsame Leidenschaft der Welt. Er gehört weder einer Einzelperson noch einer Institution", schrieben sie unter anderem.
Infan tino indirekt erwähnt
"Führung im Fußball" gehe mit der Pflicht einher, "der Fußballfamilie zu dienen, die einem diese Verantwortung anvertraut", heißt es in dem Schreiben: "Wenn Vertrauen durch Täuschung gebrochen wird, wenn sich eine Person über das Kollektiv stellt, das ihr Autorität anvertraut hat, dann wurde diese Pflicht vernachlässigt." Auf eine namentliche Nennung Infantinos wurde in dem Schreiben ebenso verzichtet wie im Social-Media-Post der WM-Co-Gastgeber.
Die Haltung Kanadas und der USA steht damit im Widerspruch zum dritten Ausrichterland Mexiko, dass dem FIFA-Präsidenten als Abtrünniger des Verbandes CONCACAF seine Unterstützung zugesagt hatte. Infantino, der bislang der einzige erklärte Kandidat für die Wahl im März 2027 ist, steht seit der überraschenden Vorstellung des inzwischen zurückgezogenen Investorenplans massiv in der Kritik.
