Der Geschäftsführer der DFB Schiri GmbH erklärte, wann der VAR zum Einsatz kommen solle. "In der vergangenen Saison hieß es: 'Clear and obvious'. Jetzt heißt es: 'Immediately clear and obvious'. Sprich: Ich sitze im Video-Assist-Center und sehe eine Situation sofort in den ersten ein, zwei Einstellungen. Dann sage ich: 'Diese Entscheidung kann so nicht stehen bleiben.'", so Kircher.
Das sei etwas, was den VAR motivieren sollte, einzugreifen. "Vielleicht braucht er dann noch eine dritte oder vierte Einstellung, um sich sicherer zu sein. Braucht es aber eine fünfte, sechste, siebte oder achte Einstellung, dann ist es schon nicht mehr die Klarheit, die wir haben wollen." Der Fehler müsse "einen anspringen, die Entscheidung muss einen sofort anspringen. Und wir denken, dass das innerhalb von maximal 60 bis 90 Sekunden passieren muss, damit Klarheit besteht."
