"Mit Noah Atubolu gewinnen wir einen starken, ambitionierten und zugleich bereits sehr erfahrenen Torhüter hinzu", sagte Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche: "Er bringt großes Potenzial, viel Mentalität und die nötige Qualität mit, um unserer Mannschaft wichtige Impulse zu geben."
Atubolu hatte zu Jahresbeginn frühzeitig seinen Wechselwunsch beim Europa-League-Finalisten hinterlegt, weil er sich gerne einem Spitzenklub der Premier League anschließen wollte. Die Breisgauer verpflichteten daraufhin frühzeitig den Bremer Mio Backhaus für die Vereinsrekordablöse von 12 Millionen Euro als Ersatz und komplettierten damit ihr Torhütertrio um die Ersatzkeeper Florian Müller und Jannik Huth.
Spiele in Frankfurt "immer als etwas Besonderes erlebt"
Für Atubolu blieben trotz starker Vorsaison samt zwei DFB-Nominierungen die erhofften großen Angebote allerdings aus. Dementsprechend verbrachte der langjährige Stammkeeper die gesamte Vorbereitung noch in Freiburg, trainierte individuell abseits des Teams. Kurz vor Schließung des Transferfensters wurden schließlich die Gespräche mit der Eintracht konkreter. Da Frankfurt wohl die Ablöse für einen Kauf in diesem Sommer nicht stemmen kann, kam es zum Szenario mit Leihe samt Kaufoption und möglicher Kaufpflicht.
"Ich bin sehr froh, hier zu sein, und kann es kaum erwarten, bei Eintracht Frankfurt loszulegen", sagte der Keeper: "Ich kenne die Stadt, den Klub und das Stadion und habe die Spiele hier immer als etwas Besonderes erlebt."
Mit seinem Wechsel an den Main will sich Atubolu auch für die Nationalmannschaft empfehlen. Jürgen Klopp nominiert am 17. September seinen ersten Kader, der Kampf um die Nummer eins im deutschen Tor ist offen.
