Die Vorbereitungen auf die U19 Frauen-Europameisterschaft laufen auf Hochtouren. Teamchef Markus Hackl hat seinen endgültigen Kader für die Endrunde in Bosnien und Herzegowina bekanntgegeben.
Aus einem vorläufigen 26-Spielerinnen-Aufgebot wurden fünf Akteurinnen nicht für den finalen EM-Kader berücksichtigt. Mit 18 Feldspielerinnen und drei Torfrauen reist Österreich Ende Juni nach Sarajevo.
„Vor einer jeden Endrunde ist es für uns als Trainerteam die wohl härteste Aufgabe, Spielerinnen aus dem vorläufigen Aufgebot zu streichen. Jede hat ihren Beitrag zum derzeitigen Erfolg geleistet und hätte eine Nominierung verdient“, erklärte Hackl.
Trotz der schwierigen Entscheidungen zeigt sich der Teamchef überzeugt: „Wir sind davon überzeugt, einen guten und schlagkräftigen Kader für das Turnier zusammengestellt zu haben.“
Anspruchsvolle Gruppe wartet
Für Österreich ist es nach 2016 und 2023 die dritte Teilnahme an einer U19-Europameisterschaft. In Gruppe B warten mit Island, der Schweiz und Titelverteidiger Spanien gleich drei anspruchsvolle Aufgaben. Der Auftakt erfolgt am 28. Juni gegen Island, ehe es gegen die Schweiz und zum Abschluss gegen Spanien geht.
Nur die beiden besten Teams jeder Gruppe schaffen den Sprung ins Halbfinale.
Österreichs Spielplan bei der U19 Frauen-Europameisterschaft
Österreich - Island, 28. Juni, 17:00 Uhr
Österreich - Schweiz, 1. Juli, 14:00 Uhr
Spanien - Österreich, 4. Juli, 17:00 Uhr
Vienna und Salzburg stellen die meisten Spielerinnen
Besonders stark vertreten sind Vereine aus der heimischen Frauen-Bundesliga. Gleich fünf Spielerinnen kommen von First Vienna FC, vier vom FC Red Bull Salzburg und drei von FC Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen.
Zum endgültigen Aufgebot zählen: Vivien Grabenhofer, Sara Grabovac, Teresa Frizberg, Ella Herbst, Anika Hofschweiger, Sophie Hoke, Valentina Illinger, Maja Keckeis, Alina Kerschbaumer, Tina Krassnig, Ronja Leidler, Denise Lueger, Emira Makalic, Anna Osl, Valentina Pötzl, Katie Richter, Mia Richter, Emily Schäfer, Greta Spinn, Sarah Trinkl, Piia Willimek
Mit einem eingespielten Kader und der Erfahrung aus den erfolgreichen Qualifikationsspielen reist Österreich mit berechtigten Hoffnungen nach Bosnien und Herzegowina. Gegen die starken Gruppengegner wird die Mannschaft von Markus Hackl allerdings von Beginn an gefordert sein.
