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Raphinha, Doué, CR7 & Co.: Die großen Abwesenden beim Ballon d'Or 2026

Pedri und Dani Olmo haben es trotz des WM-Triumphs mit Spanien nicht auf die Ballon-d'Or-Shortlist geschafft.
Pedri und Dani Olmo haben es trotz des WM-Triumphs mit Spanien nicht auf die Ballon-d'Or-Shortlist geschafft.Getty Images via AFP

Am Dienstag veröffentlichte die Organisation des Ballon d'Or die 30 Kandidaten für die begehrte Auszeichnung. Unter den Nominierten befinden sich sechs Spanier (Rodri, Fabián, Ferran Torres, Lamine Yamal, Cubarsí und Cucurella) sowie weitere Schwergewichte wie Dembélé, Mbappé, Messi, Kane, Haaland, Nuno Mendes, Vinicius und Vitinha. Dennoch überrascht das Fehlen einiger Stars auf der 30er-Liste deutlich, da sie sich eine Nominierung durch herausragende Leistungen in der vergangenen Saison redlich verdient hätten. Ein Blick auf die prominentesten Übergangenen:

Raphinha (29)

Der brasilianische Flügelstürmer des FC Barcelona, der 2025 noch den fünften Platz belegte, schaffte es dieses Jahr nicht unter die Top 30 – und das trotz des Doubles aus spanischer Meisterschaft und Supercup. Seine Ausbeute der vergangenen Spielzeit liest sich beeindruckend: 13 Tore und drei Vorlagen in der La Liga sowie starke 13 Treffer und neun Assists in der Champions League.

Pedri (23)

Der Mittelfeldregisseur war – genau wie Raphinha – eine Schlüsselfigur beim Double des FC Barcelona und beim Einzug ins Champions-League-Viertelfinale. Zudem krönte er sich mit Spanien zum Weltmeister. Nachdem er bei der letzten Ballon-d'Or-Wahl Elfter wurde, startete er bei der WM zwar als Stammspieler und rückte in den drei entscheidenden Partien auf die Bank, kam aber in allen acht Turnierspielen zum Einsatz und setzte wichtige Akzente.

Dani Olmo (28)

Ein ganz ähnlicher Fall: Der Offensivspieler stieg bei der WM zu einer tragenden Säule der spanischen Weltmeisterelf auf. Er stand in allen K.o.-Runden in der Startelf, lenkte das Spiel zwischen den Linien und kam ebenfalls in allen acht Turnierspielen zum Einsatz. Auf Vereinsebene steuerte er für Barça sieben Tore und acht Vorlagen in der Liga sowie zwei Treffer und einen Assist in der Königsklasse bei.

Désiré Doué (21)

Der PSG-Flügelstürmer feierte zum zweiten Mal in Folge den Champions-League-Sieg und holte zudem die Meisterschaft in der Ligue 1 sowie den UEFA Super Cup. Er gehörte zu den Leistungsträgern des Pariser Erfolgsensembles und belegte im Vorjahr Platz 14 beim Ballon d'Or. Bei der WM führte er Frankreich auf den vierten Platz und steuerte jeweils ein Tor und eine Vorlage bei.

Bradley Barcola (24)

Die Lage stellt sich ganz ähnlich dar wie bei seinem ehemaligen Teamkollegen Doué, von dem er sich im Sommer durch seinen Wechsel von PSG zu Liverpool trennte. Mit Paris wurde er Champions-League-Sieger und glänzte trotz enormer Konkurrenz mit 13 Toren sowie fünf Vorlagen. Bei der WM erreichte er mit der Équipe Tricolore das Halbfinale.

Cristiano Ronaldo (41)

Der portugiesische Superstar führte sein Nationalteam bei der WM 2026 an und erzielte drei Treffer. Erst im Achtelfinale war gegen den späteren Weltmeister Spanien Schluss, als Mikel Merino in der Nachspielzeit traf. Auf Vereinsebene holte er mit Al-Nassr die saudische Meisterschaft – sein erster Titel nach 14 vergebliche Anläufen – und erzielte wettbewerbsübergreifend 30 Tore. Zudem steht der fünfmalige Ballon-d'Or-Gewinner für gelebte Konstanz.

Julián Álvarez (26)

Trotz eines unruhigen Sommers rund um Wechselgerüchte bei Atlético Madrid blickt "La Araña" auf ein starkes Jahr zurück: 20 Tore erzielte er für die Rojiblancos, zehn davon in der Champions League, wo erst im Halbfinale Endstation war. Zudem erreichte er das Finale der Copa del Rey und wurde mit Argentinien Vizeweltmeister, wozu er unter anderem mit einem Treffer im Viertelfinale gegen die Schweiz beitrug.

Mikel Oyarzábal (29)

Spaniens Matchwinner des EM-Finals 2024 glänzte auch bei der Weltmeisterschaft als Schlüsselspieler auf dem Weg zum Titel. Mit fünf Turniertreffern zog der Angreifer von Real Sociedad mit den spanischen Legenden David Villa und Emilio Butragueño als bester WM-Torschütze des Landes gleich. Für seinen Klub traf er in der abgelaufenen Saison 19-mal, lieferte acht Assists und gewann die Copa del Rey.

Enzo Fernández (25)

Manchester Citys Neuzugang spielte eine starke persönliche Saison beim FC Chelsea. Als zentraler Mittelfeldspieler gelangen ihm 13 Tore und sechs Vorlagen, auch wenn es für Chelsea nur zum Vizetitel im FA Cup reichte. Bei der WM glänzte er für Argentinien – unter anderem mit Treffern in den Aufholjagden gegen Ägypten und England –, ehe er im Finale gegen Spanien vom Platz gestellt wurde.

Bukayo Saka (25)

Der Flügelstar des FC Arsenal ging trotz einer überragenden Saison leer aus: Er feierte mit den Gunners die Premier-League-Meisterschaft, wurde nach Elfmeterschießen Vize-Champions-League-Sieger und holte mit England WM-Bronze. Für Arsenal verbuchte er 14 Tore und sieben Assists, während er beim Turnier in Nordamerika mit drei Treffern und drei Vorlagen glänzte.

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