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Rodionov gewinnt Österreicher-Duell in Kitzbühel – Neumayer scheitert knapp

Jurij Rodionov
Jurij RodionovMatthieu Mirville/ZUMA Press Wire / Shutterstock Editorial / Profimedia

Jurij Rodionov bleibt bei den Generali Open in Kitzbühel auf Erfolgskurs. Der Niederösterreicher gewann das Österreicher-Duell gegen Joel Schwärzler und steht im Achtelfinale. Lukas Neumayer schied gegen Yannick Hanfmann aus.

Jurij Rodionov hat das österreichische Erstrundenduell bei den Generali Open Kitzbühel gegen Joel Schwärzler mit 6:4, 6:2 für sich entschieden und steht damit erstmals seit 2022 wieder im Achtelfinale des ATP250-Turniers in Kitzbühel.

Der Niederösterreicher tat sich zunächst schwer, steigerte sich aber im Verlauf der Partie deutlich. „Am Anfang der Partie war ich ein bisschen nervös. Ich habe nicht so gut aufgeschlagen und zu kurz retourniert. Ich hatte Glück, dass Joel mich dafür nicht stärker bestraft hat“, sagte Rodionov. „Im Laufe des ersten Satzes habe ich immer besser gespielt, mehr Selbstvertrauen bekommen und mich immer besser auf das Spiel eingelassen.“

Zum Matchcenter: Joel Schwärzler - Jurij Rodionov

Für Rodionov war es bereits der dritte Erfolg in Kitzbühel, nachdem er sich zuvor mit zwei Siegen durch die Qualifikation gekämpft hatte. Im Achtelfinale wartet nun der an Nummer vier gesetzte Argentinier Tomas Martin Etcheverry.

 

 

„Die Ausgangsposition ist gut, und in der zweiten Runde ist alles möglich. Ich habe hier bereits drei Matches gespielt, was auf dieser Höhenlage ein enormer Vorteil ist“, erklärte Rodionov. Mit Blick auf Etcheverry ergänzte er: „Er hat in diesem Jahr noch kein einziges Mal auf Höhenlage gespielt. Das ist natürlich ein Vorteil für mich, den ich versuchen werde auszunutzen.“

Neumayer lässt gute Chancen liegen

Lukas Neumayer verpasste unterdessen die Revanche gegen Yannick Hanfmann. Der Salzburger unterlag dem Deutschen nach 1:44 Stunden mit 6:7 (5), 4:6. Im ersten Satz war Neumayer lange ebenbürtig und servierte sogar zum Satzgewinn. Drei Satzbälle ließ der 23-Jährige jedoch ungenutzt. Hanfmann schaffte das Rebreak, setzte sich im Tiebreak durch und brachte anschließend auch den zweiten Satz ins Ziel.

Zum Matchcenter: Lukas Neumayer - Yannick Hanfmann

„Yannick hat gut gespielt und vor allem im zweiten Satz sehr gut serviert. Ich war mit meiner eigenen Leistung nicht wirklich zufrieden“, sagte Neumayer. „Es war schwierig für mich, weil ich nicht richtig ins Spiel gekommen bin. Er hat mich bereits beim Return unter Druck gesetzt. Dadurch bin ich nicht zu meinen Schlägen gekommen und war viel in der Defensive.“

 

 

Ofner greift am Dienstag an

Am Dienstag steigt schließlich auch Österreichs Nummer eins ins Turnier ein. Sebastian Ofner trifft im dritten Match des Tages auf dem Center Court auf den Slowaken Alex Molcan und peilt den Einzug ins Achtelfinale an.