Rückschlag für Ferrari: Antonelli rast zur Pole in Monaco – Hamilton Dritter

Also doch: Mercedes startet in Monte Carlo auf P1
Also doch: Mercedes startet in Monte Carlo auf P1REUTERS/Jakub Porzycki

Der WM-Führende Kimi Antonelli hat erneut seine Extraklasse bewiesen und sich die Pole Position für den Großen Preis von Monaco gesichert. Der Italiener war im Mercedes im Qualifying nicht zu schlagen und verwies Ex-Weltmeister Max Verstappen (Niederlande/Red Bull) und Lewis Hamilton (England/Ferrari) auf die Plätze. Direkt dahinter folgte Charles Leclerc (Monaco) im zweiten Ferrari.

"Das war eine magische Runde, ich habe alles zusammengebracht. Es war so eng mit Max. Ich bin super happy, wir haben uns massiv verbessert", sagte Kimi Antonelli: "Das ist das intensivste Qualifying des Jahres hier. Du musst immer am Limit sein, die Mauer kommt immer näher, es ist nicht einfach."

"Das war eine Runde für die Geschichtsbücher, unglaublich", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff bei Sky. Antonelli sprach zudem von einer "magischen Runde", er sei "super happy", betonte der 19-Jährige: "Das ist das intensivste Qualifying des Jahres hier. Du musst immer am Limit sein, die Mauer kommt immer näher, es ist nicht einfach."

Quali quasi vorentscheidend

Denn Überholen ist auf der engen Traditionsstrecke im Fürstentum enorm schwer. Zweiter wurde Ex-Weltmeister Max Verstappen (Niederlande/Red Bull), dahinter folgten die Ferrari-Stars Hamilton und Charles Leclerc, für die das Qualifying nach den ersten Eindrücken von Monaco eher enttäuschend verlief.

"Es war ein harter Tag für uns, wir sahen so stark aus im Training. Wir haben fast nichts verändert. Ich habe alles gegeben", sagte Hamilton.

Mehr als Platz drei war aber nicht drin. Der Engländer, der immer noch auf seinen ersten Sieg in Rot wartet, kann aber am Sonntag auf die Stärken seines Ferrari setzen: Beim Start ist die Scuderia enorm schnell, dies könnte für ihn eine Chance sein.

"Es ist sehr eng zwischen uns allen", sagte Hamilton, der im Showdown kurzzeitig an der Spitze gelegen hatte: "Ich dachte, ich hätte die Pole – aber dann kam Max, und dann kam Kimi."

Nico Hülkenberg musste sich im Audi mit dem 13. Startplatz zufrieden geben. Der Emmericher hatte sich nach sehr ordentlichen Trainingsleistungen einen besseren Startplatz ausgerechnet.

Vasseur im Krankenhaus

Ob Ferrari-Teamchef Fred Vasseur dann wieder an der Strecke sein wird, war zunächst offen. Der Franzose fehlte am Samstag, weil er aus medizinischen Gründen in einem Krankenhaus war. Dort werde er weiter überwacht, teilte Ferrari am Morgen mit, gab aber keine weiteren Informationen zu Vasseurs Zustand bekannt.

Ferrari macht sich Sorgen um Fred Vasseur
Ferrari macht sich Sorgen um Fred VasseurREUTERS