Für Springer ist es die nächste Gelegenheit, den englischen Weltmeister erstmals auf der PDC-Tour zu bezwingen. Bislang gingen alle sieben Duelle deutscher Profis mit Littler verloren.
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Springer trifft auf den Titelverteidiger
Springer weiß um die Schwere seiner Aufgabe. "Ich glaube, das ist wahrscheinlich das härteste Los, das man kriegen kann", sagte der 26-Jährige im Interview mit Oche180. Als Nummer 42 der Weltrangliste bekommt er es mit dem aktuell dominierenden Spieler der Szene zu tun.
Trotz der klaren Außenseiterrolle reist Springer nicht ohne Selbstvertrauen nach Blackpool. "Ich habe zuletzt besser gespielt, wenn ich auf einen höher gesetzten Gegner getroffen bin. Vielleicht kommt mir das entgegen", erklärte der Deutsche.
Außenseiter glaubt an seine Chance
Bereits im März des vergangenen Jahres brachte Springer Littler in ihrem bislang einzigen direkten Duell an den Rand einer Niederlage. Ein Erfolg auf der Bühne des World Matchplay, das nach der Weltmeisterschaft zu den wichtigsten Turnieren im Darts zählt, wäre allerdings eine echte Sensation.
Den Respekt vor seinem Gegner verliert Springer dabei nicht. "Natürlich wird es sehr schwer", sagte er über das Duell. "Er ist ein Weltklassespieler."
Littler jagt den nächsten historischen Meilenstein
Littler reist mit einer beeindruckenden Bilanz nach Blackpool. Der 19-Jährige gewann in dieser Saison bislang jedes Major-Turnier. Nach seinem WM-Triumph folgten Siege beim World Masters, den UK Open, der Premier League sowie zuletzt bei der Team-Weltmeisterschaft gemeinsam mit Luke Humphries. Damit hat der Engländer weiterhin die Chance, als erster Spieler in der Geschichte der PDC sämtliche Major-Titel eines Kalenderjahres zu gewinnen.
Sollte Littler seinen Titel beim World Matchplay erfolgreich verteidigen, blieben anschließend noch der World Grand Prix, der Grand Slam of Darts, die Players Championship Finals sowie die Europameisterschaft, die als einziges Major noch in seiner Sammlung fehlt. Erreicht der Engländer in den Winter Gardens mindestens das Endspiel, würde er außerdem als erster Spieler überhaupt die Marke von drei Millionen Pfund Preisgeld in der PDC Order of Merit überschreiten.
Auch Martin Schindler startet ins Turnier
Mit Martin Schindler steht ein weiterer deutscher Spieler im Teilnehmerfeld des World Matchplay. Die deutsche Nummer eins greift am Montag ins Geschehen ein und trifft in der ersten Runde auf den früheren Weltmeister Gerwyn Price aus Wales.
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