Die Tour beginnt am Samstag mit einem Mannschaftszeitfahren in Barcelona. Ullrich glaubt auch, dass die Zusammenarbeit von Lipowitz und dem Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel im Team Red Bull-Bora-hansgrohe funktionieren wird.
"Im Frühjahr hat man es schon gesehen. Da war sich Remco nicht zu schade, Helferdienste für Florian zu leisten", sagte Ullrich und führte aus: "Am Ende entscheiden sowieso die Beine, Kapitänsrolle hin oder her. Ich persönlich denke, dass Florian besser ist." Offiziell geht der deutsche Rennstall mit den beiden Fahrern als "gleichberechtigte" Kapitäne ins Rennen.
Dass Lipowitz eines Tages Ullrichs Nachfolger als deutscher Tour-Sieger werden könnte, hält der 52-Jährige für möglich. "Er ist erst im siebten Jahr Radprofi. Daher glaube ich, dass er sich weiterentwickeln und noch stärker werden wird. Er hat seinen Zenit noch nicht erreicht. Er hat ein super Team um sich herum und ist auf einem richtig guten Weg", befand Ullrich.
Ulrich glaubt an Vingegaard-Chance
In diesem Jahr dürfte es für Lipowitz schwer werden, ganz oben anzugreifen – zu formstark präsentierten sich Titelverteidiger Tadej Pogacar und dessen großer Rivale Jonas Vingegaard im bisherigen Saisonverlauf. Ullrich hofft auf ein spannendes Duell der beiden Ausnahmekönner.
Tour de France 2026
Am 4. Juli beginnt die Tour de France 2026 im spanischen Barcelona. 3.321,2 Kilometer und 22 Tage später – am 26. Juli – kommen die Fahrer der 18 Teams traditionell in Paris an. Bei Flashscore findest du alle Informationen zur berühmtesten Radrundfahrt der Welt.
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"Ich würde Jonas Vingegaard nicht unterschätzen. Er ist so ein guter Fahrer, dass er Pogacar gefährlich werden kann. Er hat den Giro souverän gewonnen, dann ein wenig Luft drangelassen und Höhentraining gemacht – diese Strategie könnte aufgehen. Ich denke, er wird noch besser sein als vergangenes Jahr", sagte Ullrich. "Die beiden schweben so ein bisschen über den anderen."
