Die gebürtige Hamburgerin klettert durch den Erfolg auf Platz 45 der Weltrangliste und damit so hoch wie noch nie. Korpatsch ist ab Montag auch wieder die deutsche Nummer eins, sie liegt deutlich vor Tatjana Maria (Bad Saulgau) und Hoffnungsträgerin Eva Lys (Hamburg).
"Mein Heimturnier zu gewinnen, bedeutet mir super viel", sagte Korpatsch und ergänzte: "Es war nicht einfach 2024 aus dem Loch nach den Verletzungen rauszukommen. Ich war die Nummer 200 in der Welt, jetzt bin ich in der nächsten Woche in den Top 50."
Match-Center: Tamara Korpatsch vs. Anna Bondar
Beharrlichkeit wird belohnt
Beim Turnier in ihrer Heimat belohnte sie sich für die unermüdliche Arbeit der vergangenen Jahre. Vom Deutschen Tennis Bund (DTB) war sie in jungen Jahren nie gefördert worden - trotz ihres augenscheinlichen Talents. Doch Korpatsch gab nie auf. Unterstützt wurde sie von ihren Eltern Thomas und Birgit sowie den Brüdern Tom und Richie.
Die Beharrlichkeit hatte sich in diesem Jahr bereits bei den French Open in Paris bezahlt gemacht. Zum ersten Mal erreichte Korpatsch bei einem Grand-Slam-Turnier die dritte Runde. Bei ihrem Sieg in Hamburg unterstrich sie ihre starke Form auf Sand. 32.520 Euro und 250 Weltranglistenpunkte waren ihr Lohn für den Erfolg über Bondar, die zum dritten Mal nacheinander das Endspiel in Hamburg erreicht hatte.
