Julia Grabher ist die Rückkehr des Damenturniers nach Kitzbühel gelungen. Die 30-jährige Vorarlbergerin setzte sich zum Auftakt des WTA125-Turniers nach 2:32 Stunden gegen die Rumänin Elena Ruxandra Bertea mit 6:3, 5:7, 6:4 durch und steht damit im Achtelfinale.
Zum Matchcenter: Julia Grabher - Elena Ruxandra Bertea
In einer umkämpften Partie mit zahlreichen Breaks behielt Grabher im Entscheidungssatz die Nerven und verwandelte ihren ersten Matchball zum Einzug in die nächste Runde.
Neben Grabher stehen mit Sinja Kraus, Anna Pircher, Ekaterina Perelygina und Arabella Koller vier weitere Österreicherinnen im Hauptfeld. Tirols Lokalmatadorin Pircher feiert dank einer Wildcard ihr WTA-Debüt. Auch Staatsmeisterin Perelygina sowie Finalgegnerin Koller erhielten eine Wildcard. Grabher und Kraus schlagen zudem gemeinsam im Doppelbewerb auf.
Schwärzler und Rodionov scheitern in Gstaad
Weniger erfolgreich verlief der Montag für Österreichs Herren beim ATP250-Turnier in Gstaad. Joel Schwärzler musste sich dem Italiener Lorenzo Sonego mit 4:6, 6:7 geschlagen geben. Der 20-jährige Vorarlberger lieferte gegen Sonego eine gute Leistung ab. Im Vor allem im zweiten Satz entschieden Kleinigkeiten zu Gunsten des Italieners, der sich erst beim Stand von 4:4 im Tiebreak entscheidend absetzen konnte und den Sieg mit drei Punkten en suite sicherstellte.
Zum Matchcenter: Lorenzo Sonego - Joel Schwärzler
Auch Jurij Rodionov verpasste den Einzug ins Achtelfinale. Der Niederösterreicher unterlag dem Qualifikanten Clement Tabur nach hartem Kampf mit 6:4, 5:7, 4:6. Rodionov bot dem Franzosen ein intensives Duell. Im dritten Satz konnte der Matzener jedoch nicht mehr ganz ans Niveau der ersten beiden Sätze anschließen. Bezeichnend dafür waren die elf Breakbälle, die Rodionov im Entscheidungssatz zuließ. Tabur, die Nummer 178 der Welt, breakte den Österreicher bei 5:4 entscheidend.
