Vor zwölf Monaten war Zverev in Wimbledon bereits in Runde eins an Arthur Rinderknech aus Frankreich gescheitert, überhaupt ging es für ihn an der Church Road noch nie weiter als ins Achtelfinale. Nach dem erlösenden Triumph in Paris startete Zverev mit viel Selbstvertrauen auf seinem ungeliebten Untergrund, beim dritten Sieg des Jahres gegen Blockx wurde ihm aber alles abverlangt. Nach dem kniffligen Auftakt trifft er nun in der nächsten Runde auf den Franzosen Valentin Royer, Nummer 75 der Weltrangliste.
Zum Match-Center: Alexander Blockx vs. Alexander Zverev
Vor Zverev war Yannick Hanfmann durch das 6:7 (6:8), 7:6 (11:9), 6:2, 6:3 gegen den Franzosen Giovanni Mpetshi Perricard erstmals in die zweite Runde eingezogen. Am ersten Wettkampftag hatte schon Jan-Lennard Struff seinen Auftakt gewonnen, Daniel Altmaier könnte dem Trio am Dienstag mit einem Sieg gegen Alex Molcan aus der Slowakei folgen.
Spannende Aufschlag-Schlacht
Wimbledon sei "schon immer das Grand-Slam-Turnier" gewesen, bei dem er sich "am schwersten getan" habe, hatte Zverev vor seinem Auftakt gesagt: "Persönlich habe ich dieses Jahr allerdings ein anderes Gefühl." Beide Spieler ließen zunächst bei eigenem Aufschlagspiel nichts anbrennen, bis Zverev das Break zum 5:4 schaffte und anschließend auch den Satz gewann. Blockx erwies sich in seinem erst zweiten Match auf Rasen als hartnäckiger Gegner, schaffte in einem dramatischen Tiebreak den Ausgleich.

Zverev ließ im weiteren Spielverlauf immer wieder Chancen liegen. Im dritten Satz sorgte der Hamburger für einen Schreckmoment, als er ausrutschte und auf den Rasen fiel. Zverev blieb aber unverletzt - und behielt in den nächsten beiden Tiebreaks die Oberhand.
