"Ich habe das Gefühl, wir erkaufen das mit Spielern, die älter sind und als Mannschaft gut funktionieren. Wir lassen nicht den Spieler spielen, in dem wir mehr Potenzial sehen", ergänzte der 36-Jährige vor dem WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien in den USA.
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Klopp und Müller einer Meinung
Neben Thomas Müller stand Jürgen Klopp, zukünftiger Bundestrainer, und versuchte, seine Sicht der Dinge mitzuteilen. Man müsse, sagte Klopp, den Fußball der Gegenwart und der Zukunft sehen.
Für die Zukunft gebe es nur einen Weg: "Wir müssen Kinder zum Sport und zum Fußball bringen", sagte er, warnte darüber hinaus aber vor zu einfachen Schlüssen: "Wir kreieren hier nur Schlagzeilen, aber nichts davon trifft den Kern."
In der Gegenwart, um die er sich bald kümmern wird, gelte es "einen Weg für das Talent zu finden, das wir haben, und das nicht so schlecht ist", ergänzte Klopp: "Es ist Talent da, aber wir müssen eine Erwartungshaltung kreieren, mit der die Spieler umgehen können." Da stimmte Müller, Weltmeister von 2014, zu: "Das ist für mich ein entscheidendes Thema."

