Mit dem großen Finaltag in Fürstenfeld ging am Mittwoch die 49. Sparkasse-Schülerliga Bundesmeisterschaft zu Ende. Vor mehr als 250 Zuschauern lieferten sich die besten Schulmannschaften Österreichs spannende Duelle um die Medaillen.
Im Endspiel begegneten sich die SMS 12 Hetzendorf aus Wien und die HIB Liebenau aus der Steiermark zunächst auf Augenhöhe. Die Grazer erwischten den besseren Start und kamen durch Fabian Plavcak zur ersten großen Möglichkeit, doch Wiens Torhüter Kristian Savic reagierte glänzend (10.). Wenig später bewahrte Savic sein Team erneut mit einer starken Parade nach einem Freistoß vor dem Rückstand.
Nach einer intensiven ersten Hälfte ohne weitere Großchancen nahm das Finale nach dem Seitenwechsel wieder Fahrt auf. In einer Phase, in der vieles bereits auf ein Achtmeterschießen hindeutete, schlug Wien eiskalt zu. Ramo Sinanovic brachte eine präzise Flanke zur Mitte, wo Rinor Muji per Kopf zum 1:0 traf (33.).
Die HIB Liebenau drängte auf den Ausgleich und kam nach einem Eckball zu einer guten Gelegenheit, konnte die Unordnung in der Wiener Defensive aber nicht nutzen.

Kurz vor Schluss machte schließlich Sinanovic mit einem starken Sololauf alles klar und erzielte den Treffer zum 2:0-Endstand (50.).
Die Freude über den Wiener Titelgewinn war nach dem Schlusspfiff entsprechend groß. „Ich bin so stolz auf die Jungs. Wir hatten zwei verletzte Spieler, konnten daher nicht viel wechseln. In der Halbzeit haben wir die Burschen noch einmal eingeschworen und ihnen gesagt, dass wir Geschichte für unsere Schule schreiben wollen“, sagte Wien-Trainerin Lisa-Marie Marik.
Graz Bruckner sichert sich erneut Rang drei
Im Spiel um Platz drei setzte sich die SMS Graz Bruckner deutlich mit 6:0 gegen die SMS Wals Siezenheim durch. Andreas Schneider brachte die Steirer früh in Führung (5.), Amar Hukic erhöhte noch vor der Pause auf 2:0 (17.).
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Mannschaft von Trainer Günther Neukirchner klar überlegen. Schneider, Sam Kremser, Hukic und Mathias Adamu, Bruder von Schalke-Angreifer Junior Adamu, sorgten mit ihren Treffern für den 6:0-Endstand.

Graz-Trainer und Ex-Sturm-Profi Günther Neukirchner zeigte sich mit dem dritten Platz zufrieden: „Wir haben viele junge Spieler dabei, die auch nächstes Jahr noch spielberechtigt sind. Spielerisch sind wir sehr stark, körperlich haben wir uns heuer noch etwas schwergetan. Der dritte Platz ist ein sehr gutes Ergebnis.“
Jubiläum steigt 2027 am ÖFB Campus
Im kommenden Jahr wartet bereits ein besonderer Meilenstein: Das 50-jährige Jubiläum der traditionsreichen Schulfußballbewerbs findet erstmals am neuen ÖFB Campus in der Seestadt Aspern in Wien statt.
