Im Endspiel am Sonntag (nicht vor 17.00 Uhr MESZ/Prime Video) muss Zverev, der zuvor den britischen Außenseiter Arthur Fery souverän 7:6 (7:0), 6:2, 6:4 geschlagen hatte, nun im Kampf um den zweiten Grand-Slam-Titel nacheinander die Niederlagenserie gegen seinen Angstgegner beenden. Die letzten neun Duelle mit dem viermaligen Major-Champion Sinner verlor der Hamburger allesamt. Nach dem Finale der Australian Open 2025, in dem der Südtiroler in drei Sätzen gewonnen hatte, ist es das zweite Endspiel bei einem der vier großen Turniere zwischen Zverev und Sinner.
Match-Center: Jannik Sinner vs. Novak Djokovic
Eiskalter Sinner tütet den Sieg ein
Für Sinner ist es nach 2025 das zweite Finale beim Rasenklassiker, als zehnter Spieler seit der Einführung der Open Era 1968 könnte er seinen Titel in Wimbledon erfolgreich verteidigen. Im letzten Jahr hatte er sich im Endspiel gegen den Spanier Carlos Alcaraz durchgesetzt. Mit dem Sieg gegen Djokovic, dessen großer Traum vom historischen 25. Major-Titel wieder einmal platzte, feierte Sinner seinen 99. Erfolg bei einem der vier große Turniere und zog bei diesen in sein zehntes Finale ein.
Sinner, der nach seinem schockierenden Zweitrundenaus bei den French Open erst in Wimbledon wieder ein offizielles Match bestritten hatte, dominierte vor allem bei eigenem Aufschlag, ließ kein Break von Djokovic zu. Nach nur 2:20 Stunden verwandelte er seinen ersten Matchball zum Sieg.

