Flashscore Wintersport-News: 18. Januar bis 21. Januar 2024

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Wintersport-Tracker: Linus Straßer siegt in Kitzbühel - Wellinger Zweiter in Zakopane

Aktualisiert
Linus Straßer ist stolz auf seinen Erfolg.
Linus Straßer ist stolz auf seinen Erfolg.Profimedia
Highlights, Ergebnisse und Interviews: Dank Flashscore findet ihr alle wichtigen Wintersport-News an einem einzigen Ort. Zwischen Donnerstag, 18. Januar und Sonntag, 21. Januar erwartet die alpinen Ski-Fahrer beim legendären Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel eine besondere Atmosphäre. Die Skispringer erwartet in Zakopane die letzte Station der PolSKI-Tour. Der Biathlon-Zirkus macht an diesem Wochenende in Südtirol Halt.

Die wichtigsten Events an diesem Wochenende 

Skispringen Herren in Zakopane (Polen) - Qualifikation (Freitag, 18:00 Uhr), Teambewerb (Samstag, 16:00 Uhr), Einzelbewerb (Sonntag, 16:00 Uhr)

Ski Alpin Herren in Kitzbühel (Österreich) - Abfahrt (Freitag und Samstag, jeweils 11:30 Uhr) Slalom (Sonntag, 10:15 und 13:15 Uhr)

Ski Alpin Damen in Jasna (Slowakei) - Riesenslalom (Samstag, 09:30 und 13:00 Uhr), Slalom (Sonntag, 09:30 und 12:15 Uhr)

Biathlon Herren in Antholz (Italien) - 15 km Einzel (Donnerstag, 14:20 Uhr), 15 km Massenstart (Sonntag, 14:20 Uhr), 12,5 km Verfolgung (Sonntag, 14:45 Uhr) 

Wintersport-News: Sonntag, 21. Januar

17:50 Uhr - Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger ist beim Weltcup im polnischen Zakopane auf das Podest geflogen und hat eine starke Generalprobe für die Skiflug-WM in Bad Mitterndorf in der kommenden Woche abgeliefert. Nach einer Aufholjagd im zweiten Durchgang wurde der 28 Jahre alte Ruhpoldinger beim Sieg des Österreichers Stefan Kraft Zweiter und landete zum achten Mal in diesem Winter auf dem Podium.

Wellinger, der nach dem ersten Durchgang noch Sechster war, lag nach Sprüngen auf 135,5 und 137,0 m (327,8 Punkte) umgerechnet zweieinhalb Meter hinter Kraft (332,3), der seinen 37. Weltcup-Sieg feierte und mit seinem 109. Podest nun alleiniger Rekordhalter ist. Dritter wurde der Slowene Anze Lanisek (327,3).

Die weiteren Deutschen konnten wie schon beim zweiten Platz im Teamspringen am Samstag nicht oder nur halbwegs überzeugen. Pius Paschke (Kiefersfelden) kam als zweitbester Deutscher auf Rang 15. Philipp Raimund wurde 19., Karl Geiger (beide Oberstdorf) belegte Platz 23. Constantin Schmid (Oberaudorf/38.) und Stephan Leyhe (Willingen/41.) verpassten den zweiten Durchgang.

17:12 Uhr - SKISPRINGEN - Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger darf beim abschließenden Einzelspringen der PolSKI-Tour im polnischen Zakopane noch auf eine Podestplatzierung hoffen. Der Weltcup-Gesamtzweite aus Ruhpolding liegt nach einem ersten Sprung auf 136,5 m von der Wielka-Krokiew-Schanze auf Platz sechs.

Mit 163,7 Punkten hat er umgerechnet vier Meter Rückstand auf den führenden Weltcup-Primus Stefan Kraft aus Österreich (171,1). Der Rückstand Wellingers auf Platz drei beträgt keine zwei Meter.

Pius Paschke (Kiefersfelden) kam als zweitbester Deutscher auf Rang 17. Philipp Raimund liegt auf Rang 22, Karl Geiger hat als 24. großen Rückstand. Constantin Schmid (Oberaudorf/38.) und Stephan Leyhe (Willingen/41.) verpassten den zweiten Durchgang.

14:32 Uhr - SKI ALPIN - Skirennläufer Linus Straßer hat als vierter Deutscher den Weltcup-Slalom von Kitzbühel gewonnen. Der 31 Jahre alte Münchner setzte sich auf seinem "Hausberg" in Österreichs Ski-Mekka vor dem Schweden Kristoffer Jakobsen (+0,14 Sekunden) und dem zweimaligen Kitz-Sieger Daniel Yule aus der Schweiz (+0,20) durch.

Vor Straßer hatten auf dem berühmten "Ganslernhang" aus DSV-Sicht nur Felix Neureuther (2010 und 2014), Armin Bittner (1989) und Neureuthers Vater Christian (1979) gewonnen. Für Straßer war es der vierte Sieg im Weltcup, der dritte in einem Slalom nach Zagreb 2021 und Schladming 2022.

Straßer war "extrem stolz", im Ziel vergoss er ein paar Tränen. "Das Ziel war, ich will eine Gams mit heim nehmen, unbedingt. Der Sieg - das muss passieren, oder du musst es passieren lassen. Ich fahre gefühlt so gut Ski wie noch nie." Der Lohn: 100.000 Euro Prämie für Straßer, der in Kitzbühel das Skifahren erlernte. Mit dem "Schweinsberg", wie er den "Ganslern" einst nannte, hat er bisher aber immer gehadert.

"Sein zweiter Lauf war von oben bis unten aus einem Guss. So fährt man Kitzbühel", sagte ARD-Experte Felix Neureuther. Sebastian Holzmann und Anton Tremmel belegten die Ränge 22 und 23.

13:26 Uhr - BIATHLON HERREN - Die deutschen Biathleten haben im letzten Rennen vor der Weltmeisterschaft einen weiteren Podestplatz klar verpasst. Zum Abschluss des Weltcups in Antholz kam Justus Strelow als bester Athlet des Deutschen Skiverbandes im Massenstart auf Rang neun, zum Podest fehlten einen Tag nach seinem Erfolg im Single Mixed 45 Sekunden nach 15 Kilometern. Damit reisen die Männer mit einer Bilanz von acht Einzel- sowie vier Staffelpodesten nach Nove Mesto.

Vetle Sjaastad Christiansen feierte trotz einer Strafrunde souverän seinen zweiten Saisonsieg und führte einen norwegischen Dreifacherfolg an. Dahinter kam Johannes Dale-Skjevdal (2 Strafrunden/+10,7 Sekunden) vor Vebjörn Sörum (1/+14,0) ins Ziel.

Philipp Nawrath (4/+1:07,2) wurde als zweitbester Deutscher 13., knapp dahinter landeten Roman Rees (2/+1:09,7), Benedikt Doll (4/+1:10,5) und Johannes Kühn (4/+1:13,8) auf den Rängen 15 bis 17. Danilo Riethmüller (4/+1:57,3) landete drei Tage nach seinem siebten Platz beim Debüt auf Position 24.

Nach Abschluss des zweiten Trimesters geht es für die deutschen Biathleten nun erstmal zur Erholung nach Hause. Ende Januar geht es zum finalen Trainingslager ins italienische Ridnaun, ehe es ab dem 7. Februar bei der WM im tschechischen Nove Mesto richtig ernst wird. Das finale deutsche Aufgebot dürfte in den kommenden Tagen verkündet werden, alleine acht Männer haben die verbandsinterne Norm erfüllt.

13:16 Uhr - SKI ALPIN DAMEN - Skirennläuferin Lena Dürr hat die angestrebte Podestplatzierung beim Slalom im slowakischen Jasna trotz einer kleinen Aufholjagd verpasst. Die 32-Jährige verbesserte sich beim 95. Weltcup-Sieg von Ski-Königin Mikaela Shiffrin mit einem couragierten Finallauf um drei Plätze und wurde immerhin Siebte, vom "Stockerl" trennten Dürr 1,16 Sekunden.

Zu Shiffrin (USA), die im 267. Weltcup-Rennen zum 150. Mal auf das Podium fuhr, fehlten Dürr 1,97 Sekunden. Zweite wurde die junge Kroatin Zrinka Ljutic (+0,14) vor der Schwedin Anna Swenn-Larsson (+0,81). Deren Teamkollegin Sara Hector hatte am Samstag den Riesenslalom vor Shiffrin gewonnen. Emma Aicher machte sogar acht Ränge gut und holte als 22. (+4,40) ihr bestes Slalom-Ergebnis in diesem Winter.

Für Shiffrin war es im achten Slalom diese Winters der fünfte Erfolg, dreimal setzte sich ihre Rivalin Petra Vlhova durch. Die Slowakin zog sich bei ihrem Heim-Weltcup allerdings im Riesenslalom bei einem Sturz einen Kreuzbandriss zu, ihre Saison ist vorzeitig beendet.

12:41 Uhr - SKILANGLAUF DAMEN - Die Skilanglauf-Olympiasiegerinnen Victoria Carl und Katharina Hennig haben die deutsche Staffel beim Heim-Weltcup in Oberhof auf einen starken zweiten Platz geführt. Das Quartett des Deutschen Skiverbandes musste sich nach 4x7,5 km nur Schweden geschlagen geben. Schlussläuferin Carl hätte nach einem überragenden Auftritt beinahe noch für den ersten Weltcup-Sieg der Frauenstaffel seit März 2007 gesorgt.

Für Hennig und Carl, die 2022 bei den Winterspielen in Peking Teamsprint-Gold geholt hatten, war es der passende Abschluss eines rundum gelungenen Renn-Wochenendes. Die Oberwiesenthalerin Hennig hatte am Samstag beim beim 20-km-Massenstart als Zweite geglänzt, Carl (Zella-Mehlis) war in ihrer Thüringer Heimat Vierte geworden.

"Wir wollen pro Wochenende ein Podium haben, jetzt waren es zwei. Was will man mehr?", sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder in der ARD: "Wenn das Rennen heute eine Runde länger dauert, gewinnen wir das. Aber auch so können wir stolz sein."

Am Sonntag lagen Startläuferin Katherine Sauerbrey (Steinbach-Hallenberg), Hennig, Pia Fink (Bremelau) und Carl 17,5 Sekunden hinter den Schwedinnen zurück. Bereits die ersten Staffel der Saison Anfang Dezember im schwedischen Gällivare hatte Schweden vor Deutschland gewonnen.

Dritter wurde Finnland (2:11,3 Minuten zurück), Norwegen kam nur auf Rang fünf (+3:40,4), hatte aber lediglich eine Läuferinnen aus dem Weltmeisterinnen-Quartett des Vorjahres dabei.

11:37 Uhr - SKI ALPIN HERREN - Skirennläufer Linus Straßer hat noch alle Chancen auf seinen ersten "Stockerl"-Platz im österreichischen Skimekka Kitzbühel. Der Münchner, Vierter im vergangenen Jahr, liegt vor dem zweiten Durchgang (13.30 Uhr/ARD und Eurosport) auf Rang vier, sogar der erste deutsche Sieg auf dem Ganslernhang seit jenem von Felix Neureuther 2014 ist drin.

Vom führenden Schweden Kristoffer Jakobsen trennen Straßer nur 0,40 Sekunden. Der zweitplatzierte Schweizer Daniel Yule, der in Kitzbühel schon 2020 und 2023 gewann, liegt 0,35 Sekunden vor ihm, Manuel Feller aus Österreich 0,17. Straßer zeigte eine sehr couragierte Vorstellung, einen Patzer im Steilhang korrigierte er recht souverän.

"Es ist da runter immer ein Spiel mit dem Feuer", sagte Straßer in der ARD, "der Hang verzeiht gar nichts." Er sei sich bei seinem Fehler für einen Moment "nicht mehr ganz sicher" gewesen, ob er sich im Kurs würde halten können, "aber es ist sich ausgegangen". Zwölf der besten 30 Athleten im Weltcup schieden bei eisigen Pistenverhältnissen aus.

10:45 Uhr - SKI ALPIN DAMEN - Skirennläuferin Lena Dürr hat beim Weltcup-Slalom im slowakischen Jasna nach dem ersten Lauf schon großen Rückstand auf die Podestplätze. Die 32-Jährige muss im Finale (12.30 Uhr) 0,74 Sekunden aufholen, um doch noch aufs "Stockerl" zu fahren. Von der souverän führenden Ski-Königin Mikaela Shiffrin (USA) trennen die zehntplatzierte Dürr 2,09 Sekunden.

Zweite im Zwischenklassement ist die Kroatin Zrinka Ljutic (+0,52) vor Melanie Meillard (+1,35). Die Schweizerin liegt nur eine Hundertstelsekunde vor der Schwedin Sara Hector, die am Samstag den Riesenslalom vor Shiffrin gewonnen hatte.

Shiffrin peilt in ihrem 267. Weltcup-Rennen ihren 95. Sieg und die 150. Podestplatzierung an. Von den bisher sieben Slaloms der Saison gewann sie vier, dreimal setzte sich Petra Vlhova durch. Die Slowakin zog sich bei ihrem Heim-Weltcup im Riesenslalom bei einem Sturz einen Kreuzbandriss zu, ihre Saison ist vorzeitig beendet.

10:07 Uhr - BIATHLON DAMEN - Hoffnungsträgerin Franziska Preuß muss wegen einer Magen-Darm-Erkrankung auf die WM-Generalprobe der Biathletinnen in Antholz verzichten. Dies teilte Teamarzt Dr. Sebastian Torka am Sonntag wenige Stunden vor dem Start des abschließenden Massenstarts mit. Im deutschen Frauen-Team häuften sich zuletzt die Magen-Darm-Beschwerden. Auch Janina Hettich-Walz muss deshalb für den Massenstart passen, Selina Grotian sagte gar den gesamten Weltcup in Südtirol ab.

Damit gehen für den Deutschen Skiverband (DSV) im Rennen über 12,5 Kilometer (14.45 Uhr/ARD und Eurosport) nur noch Vanessa Voigt und Sophia Schneider an den Start. Die WM in Nove Mesto startet am 7. Februar, vorher steht für die deutschen Skijäger noch ein abschließender Vorbereitungslehrgang in Ridnaun an. Die oft von Verletzungen und Krankheiten zurückgeworfene Preuß hatte in dieser Saison bereits den Weltcup in Hochfilzen wegen einer Corona-Infektion verpasst.

Wintersport-News: Samstag, 20. Januar

18:56 Uhr - DSV-Adler dank Wellinger in Zakopane auf Platz drei - Die deutschen Skispringer haben dank eines starken Andreas Wellinger beim Teamwettbewerb der PolSKI-Tour in Zakopane das Podest erreicht. Der Olympiasieger sorgte bei der Generalprobe für die Mannschafts-Entscheidung der Flug-WM am kommenden Wochenende in Bad Mitterndorf mit zwei ganz starken Sprüngen dafür, dass es für das DSV-Quartett trotz einiger Schwächen noch zu Platz drei beim Sieg Österreichs reichte.

Mit 1062,8 Punkten fehlten den deutschen Adlern mit Wellinger (Ruhpolding), Karl Geiger (Oberstdorf), Stephan Leyhe (Willingen) und Pius Paschke (Kiefersfelden) in der Endabrechnung des ersten Teamspringens der Saison umgerechnet 46,5 Meter auf Österreich um Weltcup-Spitzenreiter Stefan Kraft (1146,6). Zweiter wurde Slowenien (1095,5). Zum News-Artikel.

16:23 Uhr - BIATHLON MIXED - Deutsche Mixed-Staffel enttäuscht in Antholz - Nach dem Sieg im Single-Mixed hat die Biathlon-Auswahl des Deutschen Skiverbandes (DSV) in der Mixed-Staffel beim Weltcup in Antholz (Italien) nicht überzeugen können. Für Janina Hettich-Walz, Sophia Schneider, Johannes Kühn und Benedikt Doll reichte es nach einer fehlerhaften Vorstellung nur zu Platz acht (2+12/+3:15,2). Zuvor hatten Justus Strelow und Vanessa Voigt im Single-Mixed gewonnen.

In der Mixed-Staffel triumphierte Norwegen (0+8) mit den Topstars Tarjei und Johannes Thingnes Bö 29,4 Sekunden vor Italien (0+5) und 1:33,3 Minuten vor Schweden (0+9).

Schon von Beginn an lief es für Deutschland nicht nach Plan. Startläuferin Hettich-Walz musste beim zweiten Schießen doppelt nachladen und übergab auf Platz vier an Schneider, die ebenfalls nicht alle Scheiben traf. "Das war heute echt ein hartes Rennen. Man musste von Anfang an am Anschlag laufen", sagte Schneider nach ihrem Wechsel in der ARD.

Kühn, am Vortag noch Dritter im Einzel, übernahm den sechsten Platz mit gut 51 Sekunden Rückstand. Nach null Fehlern beim ersten Schießen musste er nach seinem zweiten Durchgang eine Strafrunde laufen. "Das ist leider Biathlon. Es geht mal besser, mal schlechter. Ich habe heute nicht meinen besten Tag gehabt. Ich habe körperlich kämpfen müssen", sagte er. Schlussläufer Doll konnte anschließend auch nicht mehr überzeugen.

Zum Abschluss der WM-Generalprobe folgen am Sonntag die Massenstarts der Männer (12.30 Uhr) und Frauen (14.45 Uhr/alle ARD und Eurosport). Ob Franziska Preuss dabei wieder an den Start gehen kann, ist unklar. Sie pausierte und fehlte wie Selina Grotian wegen eines Magen-Darm-Infekts.

15:35 Uhr - SKI ALPIN DAMEN - Vlhova bei Sturz verletzt - Hector gewinnt in Jasna - Der alpine Ski-Weltcup hat das nächste prominente Sturz-Opfer gefordert. Olympiasiegerin Petra Vlhova zog sich bei ihrem Heim-Weltcup im slowakischen Jasna im ersten Riesenslalom-Durchgang einen Bänderriss im rechten Knie zu, ihre Saison ist damit vorzeitig beendet. Das bestätigte ihr Trainer Mauro Pini.

Schon nach dem Sturz auf der sehr eisigen und rutschigen Piste fasste sich die 28-Jährige ans Knie. Sie wurde im Rettungsschlitten abtransportiert und mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus von Ruzomberok gebracht. Dort wurde sie noch untersucht, als Olympiasiegerin Sara Hector (Schweden) das Rennen gewann.

"Ich werde dafür kämpfen, so schnell wie möglich wieder zurückzukehren", sagte Vlhova. Sie hatte sich schon am neunten Tor einen folgenschweren Innenskifehler geleistet, stürzte auf den Rücken und landete unglücklich im Fangzaun. Danach klagte sie auch über Kopf- und Schulterschmerzen.

Im Zielraum, wo Tausende Fans eine Party für ihre Heldin feiern wollten, herrschte plötzlich gespenstische Stille. Als Vlhova einige Minuten später abtransportiert wurde, winkte sie ihren Anhängern mit Tränen in den Augen zu.

Zahlreiche weitere Top-Athletinnen hatten große Probleme mit der Strecke "Lukova 2" in der niederen Tatra, es ergaben sich teilweise grotesk anmutende Rückstände. Hector raste davon unbeeindruckt mit stolzen 1,52 Sekunden Vorsprung auf Superstar Mikaela Shiffrin (USA) zum Sieg. Alice Robinson (Neuseeland/+2,71) wurde Dritte. Lena Dürr (+8,77) holte als 29. erstmals seit fast vier Jahren wieder Weltcup-Punkte im "Riesen", Emma Aicher schied aus.

Wegen des Sturzes eines Vorläufers hatte das Rennen mit Verspätung begonnen. Auch die ehemalige Weltklasseathletin Nicole Hosp (Österreich), für das ORF als Kamerafahrerin unterwegs, kam zu Fall. Nach Angaben ihres Senders habe auch sie sich verletzt.

15:17 Uhr - SNOWBOARD DAMEN - Morgan Zweite in Laax - Snowboarderin Annika Morgan hat bei den prestigeträchtigen Laax Open in der Schweiz ihren größten Erfolg im Weltcup gefeiert. Die 21-Jährige aus Miesbach musste sich im Slopestyle-Wettbewerb nur der Olympia-Zweiten Julia Marino aus den USA geschlagen geben.

Morgan lag mit 80,75 Punkten aus ihrem zweiten Lauf recht knapp hinter Marino (83,08), aber klar vor der zweimaligen Big-Air-Olympiasiegerin Anna Gasser aus Österreich (75,93). "Krass, ich pack's irgendwie gerade gar nicht, ich check's gar nicht", sagte Morgan, die im Weltcup dreimal Dritte war, und ergänzte: "Ich liebe es hier."

14:48 Uhr - SKILANGLAUF DAMEN - Hennig läuft in Oberhof auf Platz zwei - Skilanglauf-Olympiasiegerin Katharina Hennig ist beim Weltcup in Oberhof im Klassik-Massenstart über 20 km auf das Podest gestürmt und hat den ersten deutschen Heimsieg seit zwölf Jahren nur knapp verpasst. Die 27-Jährige aus Oberwiesenthal musste sich am Grenzadler als Zweite nur der Schwedin Frida Karlsson geschlagen heben. Im Ziel fehlten Hennig lediglich 2,3 Sekunden zu ihrem zweiten Weltcupsieg.

Als Vierte erreichte Victoria Carl (Zella-Mehlis), zusammen mit Hennig 2022 in Peking Teamsprint-Olympiasiegerin, ebenfalls ein Spitzenergebnis und lief nur um 3,7 Sekunden am Podest vorbei. Platz drei sicherte sich in einem packenden Rennen die Finnin Kerttu Niskanen (+3,8 Sekunden).

"Ich muss meinen Hut ziehen vor den Mädels. Was Katha und Vici hier heute geleistet haben, war absolute Weltklasse", sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder in der ARD. Auch die Staffel-Olympiazweite Katherine Sauerbrey (Steinbach-Hallenberg/16.) und Staffel-Vizeweltmeisterin Laura Gimmler (Oberstdorf/20.) liefen unter die Top 20.

Für den bislang letzten deutschen Sieg bei einem Weltcup in Deutschland hatte Axel Teichmann im Dezember 2011 im Verfolger von Oberhof gesorgt, bei den Frauen war zuletzt Claudia Nystad im Dezember 2008 ebenfalls in Oberhof über 5 km erfolgreich. Das zuvor letzte Heimpodest lag zehn Jahre zurück - im Dezember 2013 war Denise Herrmann im Sprint von Oberhof Zweite geworden.

Zum Abschluss stehen in Oberhof am Samstag 4x7,5-km-Staffeln der Frauen (10.50 Uhr) und Männer (13.10) an.

14:23 Uhr - SKI ALPIN DAMEN - Der alpine Ski-Weltcup hat das nächste prominente Sturz-Opfer gefordert. Olympiasiegerin Petra Vlhova kam bei ihrem Heim-Weltcup im slowakischen Jasna im ersten Riesenslalom-Durchgang zu Fall und musste mit dem Rettungsschlitten geborgen werden. Nach dem Sturz auf der sehr eisigen und rutschigen Piste fasste sich die 28-Jährige ans rechte Knie. Sie wurde im Krankenhaus untersucht, als Olympiasiegerin Sara Hector (Schweden) das Rennen gewann. 

Vlhova leistete sich schon am neunten Tor einen folgenschweren Innenskifehler. Sie stürzte auf den Rücken und landete unglücklich im Fangzaun. Im Zielraum, wo Tausende Fans eine Party für ihre Heldin feiern wollten, herrschte plötzlich gespenstische Stille. Als Vlhova einige Minuten später abtransportiert wurde, winkte sie ihren Anhängern zwar zu, schien dabei aber Schmerzen zu haben.

Zahlreiche weitere Top-Athletinnen hatten große Probleme mit der Strecke "Lukova 2" in der niederen Tatra, es ergaben sich teilweise grotesk anmutende Rückstände. Hector raste davon unbeeindruckt mit stolzen 1,52 Sekunden Vorsprung auf Superstar Mikaela Shiffrin (USA) zum Sieg. Alice Robinson (Neuseeland/+2,71) wurde Dritte. Lena Dürr (+8,77) holte als 29. erstmals seit fast vier Jahren wieder Weltcup-Punkte im "Riesen", Emma Aicher schied aus.

Wegen des Sturzes eines Vorläufers hatte das Rennen mit Verspätung begonnen. Auch die ehemalige Weltklasseathletin Nicole Hosp (Österreich), für das ORF als Kamerafahrerin unterwegs, soll gestürzt sein. Nach Angaben ihres Senders habe auch sie sich verletzt.

14:20 Uhr - BIATHLON HERREN - Das deutsche Biathlon-Team hat im zweiten Single-Mixed-Wettbewerb der Weltcup-Saison nach einer überragenden Vorstellung den Sieg gefeiert. In Antholz (Italien) setzten sich Justus Strelow und Vanessa Voigt (0+1) durch, nur ein Nachlader verhinderte eine makellose Vorstellung. Am Ende kam das Duo mit 11,2 Sekunden Vorsprung auf Norwegen (0+8) und 28,3 Sekunden Vorsprung auf Österreich (0+4) ins Ziel.

"Unbeschreiblich, mein erster Weltcup-Sieg - und das in der Single-Mixed. Ich habe so laut geschrien, als Justus den letzten Schuss gemacht hat. Ich bin einfach ultra happy", sagte Voigt in der ARD.

Die 26-Jährige, die am Vortag im Einzel Vierte geworden war, legte brillant los - sogar eine herausfallende Patrone beim Schießen konnte sie nicht verunsichern. Strelow knüpfte nahtlos an, die anderen Nationen hatten der Vorstellung nichts entgegenzusetzen. "Schneller Nachlader und ab nach Hause", so Strelow: "Ich muss mir das nachher nochmal anschauen im Fernsehen, damit ich das genießen kann."

Strelow war bereits bei der ersten Single-Mixed-Staffel des Winters im schwedischen Östersund an den Start gegangen. Gemeinsam mit Hanna Kebinger holte er damals Platz sieben (0+7).

Im weiteren Verlauf des Samstags gehen noch Janina Hettich-Walz, Sophia Schneider, Johannes Kühn und Benedikt Doll in der Mixed-Staffel an den Start (14.45 Uhr/ARD). Zum Abschluss der WM-Generalprobe folgen am Sonntag die Massenstarts der Männer (12.30 Uhr) und Frauen (14.45 Uhr/alle ARD und Eurosport).

13:11 Uhr - SKISPRINGEN HERREN - Der norwegische Skispringer Daniel Andre Tande ist bei seinem Sturz in der Qualifikation zum Weltcup im polnischen Zakopane glimpflich davongekommen. "Meine Gesäßmuskulatur fühlt sich etwas steif an, ansonsten ist alles in Ordnung", teilte der frühere Skiflug-Weltmeister der Zeitung Dagbladet mit. In der Startliste für den Teamwettbewerb am Samstag wird Tande geführt.

Zunächst war eine schwere Knieverletzung befürchtet worden, nachdem der 29-Jährige am Freitag bei der Landung zu Fall gekommen und danach zum Check in den Krankenwagen gestiegen war. Tande hatte nach schweren Sturzverletzungen 2021 in Planica mehrere Tage lang im künstlichen Koma gelegen.

13:06 Uhr - SKI ALPIN HERREN - Der französische Shootingstar Cyprien Sarrazin hat sich mit einem wahren Traumlauf beim Abschiedsrennen von Thomas Dreßen den nächsten Sieg im Abfahrtsklassiker von Kitzbühel gesichert. Einen Tag nach seinem ersten Triumph auf der Streif deklassierte der 29-Jährige seinen Rivalen Marco Odermatt aus der Schweiz um 0,91 Sekunden.

Dritter im österreichischen Skimekka wurde der Südtiroler Dominik Paris (+1,44). Dreßen (+4,46) verpasste bei seinem letzten Auftritt zu seinem Wunsch-Song "Thunderstruck" von AC/DC die Top 30. Im Ziel warteten Frau Birgit und Töchterchen Elena auf den erfolgreichsten deutschen Abfahrer der Weltcup-Geschichte, Kollegen und Konkurrenten bereiteten ihm eine Sektdusche.

"Der Empfang war unglaublich. Ich bin einfach froh, dass es so zu Ende geht. Es gibt nichts Geileres als Kitzbühel!", sagte Dreßen: "Ich bin alles mit ein bisschen Reserve gefahren. Ich wollte es genießen."

Andreas Sander (+2,54) zeigte sich verbessert und hatte Tuchfühlung zu den Top 15. Simon Jocher (+2,76), Romed Baumann (+3,03) und Josef Ferstl (+3,05) lagen weiter zurück.

Sarrazin sprach in der ARD vom "besten Moment meines Lebens" und sagte: "Ich bin mit Herz gefahren." Im Ziel schnallte er seine Skier ab und sprang jubelnd auf die Werbebande.

Odermatt hatte vorgelegt und dem zu diesem Zeitpunkt führenden US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle über eine Sekunde abgenommen. Im Ziel ließ er mehrere Jubelschreie los. Doch Sarrazin war bei extrem eisigen Verhältnissen stolze 2,79 Sekunden schneller als bei seinem ersten Coup.

Sarrazin machte es seinem großen Landsmann Luc Alphand gleich, der 1995 ebenfalls zweimal in "Kitz" triumphiert hatte. "Ich kann das alles gar nicht begreifen, es ist verrückt", sagte er.

11:28 Uhr - SKILANGLAUF HERREN - Skilanglauf-Aufsteiger Friedrich Moch hat beim deutschen Heim-Weltcup in Oberhof eine Spitzenplatzierung im Klassik-Massenstart über 20 km deutlich verpasst. Der 23 Jahre alte Allgäuer kam als bester Deutscher am Grenzdadler auf den 16. Platz. Den Sieg sicherte sich wie im Sprint am Vortag der Norweger Erik Valnes.

Moch (Isny) hatte nach einem packenden Rennen zwar nur 9,5 Sekunden Rückstand auf Sieger Valnes, in der Schlussphase konnte er sich im Positionskampf aber anders als zuletzt bei der Tour de Ski nicht entscheidend behaupten. Moch hatte bei der Tour um den Jahreswechsel als Gesamtzweiter geglänzt, es war das erste deutsche Podium beim Etappenrennen nach 15 Jahren.

Teamsprint-Olympiasieger Valnes führte wie am Vortag einen norwegischen Vierfach-Triumph an, setzte sich diesmal vor Martin Löwström Nyenget (+0,9 Sekunden) und Paal Golberg (+1,6) durch. Zweitbester Deutscher war Florian Notz (Römerstein) auf Platz 22.

Wintersport-News: Freitag, 19. Januar

19:40 Uhr - SKISPRINGEN HERREN - Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger hat bei der Qualifikation zum abschließenden Einzelspringen der PolSKI-Tour im polnischen Zakopane seine Topform bestätigt. Der Weltcup-Gesamtzweite aus Ruhpolding landete am Freitag nach einem Sprung auf 139,5 m von der Wielka-Krokiew-Schanze auf Platz zwei. Besser war nur Weltcup-Spitzenreiter Stefan Kraft (Österreich) mit der Tagesbestweite von 140,0.

Bei deutlich besseren Bedingungen als am Mittwoch in Szczyrk, wo das zweite Einzelspringen der PolSKI-Tour wegen starker Winde abgebrochen werden musste, überstanden auch die weiteren deutschen Springer die Qualifikation. Stephan Leyhe (Willingen/14.), Philipp Raimund (Oberstdorf/15.), Pius Paschke (Kiefersfelden/19.), Constantin Schmid (Oberaudorf/26.) und Karl Geiger (Oberstdorf/39.) schafften glanzlos den Einzug in den Wettkampf der besten 50 am Sonntag. Zuvor wird am Samstag (jeweils 16.00 Uhr/ARD und Eurosport) ein Teamspringen ausgetragen.

Überschattet wurde der Durchgang von einem Sturz des Norwegers Daniel Andre Tande, der sich nach der Landung das Knie verdrehte. Beim früheren Skiflug-Weltmeister, der nach schweren Sturzverletzungen 2021 in Planica im künstlichen Koma lag, besteht der Verdacht auf einen Kreuzbandriss.

In der Polen-Tour, einer erstmals ausgetragenen Serie mit ausschließlich einer Nationen-Gesamtwertung, führt vor den letzten beiden Wettkämpfen Slowenien mit 1821,6 Punkten vor Österreich (1759,3) und Deutschland (1742,4).

17:08 Uhr - LANGLAUF DAMEN - Laura Gimmler hat beim Heim-Weltcup in Oberhof ihr erstes Sprint-Finale in dieser Saison erreicht und sich nach einer Corona-Erkrankung in starker Form zurückgemeldet. Die Staffel-Weltmeisterin aus Oberstdorf kam im Klassik-Wettbewerb als beste Deutsche auf den fünften Platz.

"Ich bin unglaublich glücklich, ich habe sehr schwere Wochen hinter mir", sagte Gimmler in der ARD: "Ich hatte fast ein bisschen Angst vor heute. Das ist zwar meine Parade-Disziplin, aber ich habe meinem Körper nicht mehr so richtig getraut."

Wichtiges Erfolgserlebnis für Laura Gimmler vor eigenem Publikum.
Wichtiges Erfolgserlebnis für Laura Gimmler vor eigenem Publikum.Profimedia

Die 30-Jährige hatte sich als Zweite ihrer Halbfinals direkt für die Entscheidung der besten sechs qualifiziert, dort war sie aber gegen eine schwedische Übermacht chancenlos. Linn Svahn feierte ihren dritten Sprintsieg in Serie vor ihren Landsfrauen Frida Karlsson und Jonna Sundling.

Vor Gimmler hatte in der laufenden Saison nur Victoria Carl ein Sprint-Finale erreicht (Platz fünf in Trondheim). Die Teamsprint-Olympiasiegerin aus Thüringen kam bei ihrem Heimspiel ins Halbfinale und holte als Gesamtzwölfte wichtige Punkte für den Gesamtweltcup. Katharina Hennig wurde 18., Coletta Rydzek kam auf Platz 19.

15:21 Uhr - BIATHLON DAMEN - Vanessa Voigt hat beim Weltcup in Antholz knapp ihr drittes Podest des Winters verpasst. Im verkürzten Einzel über 12,5 Kilometer belegte die 26-Jährige ohne Fehler am Schießstand Rang vier, 5,8 Sekunden fehlten zum Treppchen. Den Sieg sicherte sich Lena Häcki-Groß aus der Schweiz (0 Schießfehler), die ihren ersten Weltcupsieg feierte.

"Ich bin gar nicht enttäuscht", sagte Voigt nach ihrem Kraftakt am ARD-Mikrofon: "Das war ein kleiner Meilenstein, die letzten Wochen waren nicht so leicht. Auch wenn es nicht für das Podest gereicht hat, bin ich zufrieden."

Vanessa Voigt im Porträt

14:05 Uhr - SKI ALPIN HERREN - Cyprien Sarrazin hat bei der legendären Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel Geschichte geschrieben. Der 29-Jährige ist erst der dritte Franzose, der auf der berüchtigten Streif gewinnen konnte. Vor ihm war das nur Legende Jean-Claude Killy (1967) und Luc Alphand (1995 zweimal sowie 1997) gelungen.

Beim vierten Weltcupsieg seiner Karriere gewann Sarrazin hauchdünn vor dem Italiener Florian Schieder, der nur 0,05 Sekunden zurücklag. Dominator Marco Odermatt aus der Schweiz (+0,34), der bereits sieben Saisonsiege gefeiert hat, musste sich diesmal mit Rang drei begnügen.

Dominik Schwaiger (+1,35) und Simon Jocher (+1,36) verpassten als beste DSV-Abfahrer die Top 10 nur knapp und lagen im Zwischenklassement auf den Rängen 13 und 14. Romed Baumann (+2,32), Josef Ferstl (2,60) und Andreas Sander (+3,18) kamen dagegen abgeschlagen ins Ziel. Thomas Dreßen, Kitzbühel-Gewinner von 2018, ging am Freitag nicht an der Start.

Wintersport-News: Donnerstag, 18. Januar

16:07 Uhr - Währenddessen verkündet Skirennläufer Thomas Dreßen sein Karriereende. Alles weitere dazu lest ihr in unserer News-Meldung.

16:00 Uhr - BIATHLON HERREN - Biathlet Johannes Kühn hat zum Auftakt des Weltcups in Antholz das Podest erreicht. Im verkürzten Einzel über 15 Kilometer belegte der 32-Jährige den dritten Platz, nach zwei Schießfehlern lag er 1:44,0 Minuten hinter dem Sieger Johannes Thingnes Bö aus Norwegen. Für Kühn war es das erste Podium des Winters.

"Einzel ist entweder super oder richtig schlecht. Heute war es super", sagte Kühn am ARD-Mikrofon: "Insgesamt ist es aber nicht mein Favorit."

Hinter Kühn überraschte der Debütant Danilo Riethmüller. Der 24-Jährige, kurzfristiger Ersatz für den kranken Philipp Horn, lief auf einen starken siebten Rang (1 Schießfehler/+2:27,6). Auch Roman Rees, Gewinner im Einzel von Östersund, zeigte sich nach zuletzt schwachen Leistungen deutlich verbessert und wurde Zehnter (2/+2:41,3).

Die weiteren Deutschen enttäuschten dagegen. Justus Strelow (3/+3:51,5 Minuten), Philipp Nawrath (4/+4:54,5) und Benedikt Doll (6/+5:03,6) verpassten jeweils einen Platz unter den Top 20.

11:44 Uhr - SKISPRINGEN - Die Skiflug-WM in Bad Mitterndorf kann wie geplant vom 25. bis 28. Januar ausgetragen werden. Der Weltverband FIS gab nach der Schneekontrolle grünes Licht für die Wettbewerbe am Kulm in Österreich.

Beim zweiten Saisonhöhepunkt nach der Vierschanzentournee steht am 25. Januar die Qualifikation an, es folgen vier Durchgänge in der Einzelwertung (26./27. Januar) und am Abschlusstag der Team-Wettbewerb. Am Kulm sind ausschließlich die Männer am Start, eine Frauen-WM im Fliegen gibt es noch nicht. Bislang letzter deutscher Skiflug-Weltmeister war 2020 in Planica Karl Geiger, den Team-Titel haben die DSV-Adler noch nie geholt.

10:53 Uhr - BIATHLON HERREN - Der Deutsche Skiverband (DSV) muss beim Biathlon-Weltcup in Antholz auf Philipp Horn verzichten. "Philipp ist kurzfristig erkrankt und zeigt typische Zeichen eines Atemweginfektes", teilte der DSV wenige Stunden vor dem Einzelrennen der Männer (14.20 Uhr/ARD und Eurosport) am Donnerstag mit: "In Absprache mit Athlet, Trainer und Medizinteam haben wir uns entschlossen, diese Woche keine Wettkampfbelastungen mehr mit Philipp zu machen."

Statt Horn wird nun Danilo Riethmüller bei der WM-Generalprobe in Italien zum Einsatz kommen. Der 24-Jährige, der am vergangenen Wochenende im zweitklassigen IBU Cup in Ridnaun den Massenstart gewonnen hatte, feiert im Rennen über die 15 Kilometer sein Weltcup-Debüt für das DSV-Team.

Neben dem Einzel über 15 Kilometer stehen am Samstag die Single-Mixed- (12.55 Uhr) und Mixed-Staffel (14.45 Uhr) auf dem Programm. Am Sonntag folgt der Massenstart (12.30 Uhr/alles ARD und Eurosport).

07:00 Uhr - ÜBERSICHT - Guten Morgen, liebe Wintersport-Freunde! Die Skispringer haben ihre letzte Station bei der PolSKI-Tour vor sich und treten am Großen Sparren in Zakopane an. Den Schanzenrekord stellte 2020 der Japaner Yukiya Sato auf (147 Meter, die Hillsize liegt bei 140 Metern.

Viel Tradition begegnen die alpinen Stars unterdessen in Kitzbühel. Im Vorjahr holte sich der Österreicher Vincent Kriechmayr seinen ersten Abfahrtssieg auf der Streif. 2024 könnte Marco Odermatt seinen ersten Streif-Sieg feiern, er ist der absolute Top-Favorit.

Wer soll ihn nach seinem Doppeltriumph in Wengen noch aufhalten? Die Große Kristallkugel 2023/24 ist dem Schweizer kaum zu nehmen. Der zweitplatzierte Marco Schwarz musste die Saison verletzungsbedingt frühzeitig beenden - und hat unglaubliche 552 Punkte Rückstand auf Odermatt.

In Wengen gewann Odermatt beide Abfahrten.
In Wengen gewann Odermatt beide Abfahrten.AFP

Unterdessen darf sich das slowakische Slalom-Ass Petra Vlhova in Jasna auf große Unterstützung des heimischen Publikums freuen. Aus deutscher Sicht ist Lena Dürr ein Podium definitiv zuzutrauen. 

Die Biathletinnen und Biathleten sind unterdessen in Südtirol zu Gast. Bei einer Meereshöhe von 1.600 Metern erwartet uns eine einzigartige Berg-Kulisse.