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Zwischen Bayern-Klatsche und Königsklasse: VfB Stuttgart will den Restart

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß
VfB-Trainer Sebastian HoeneßFRANK HOERMANN / SVEN SIMON / SVEN SIMON / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Nach dem misslungenen Liga-Auftakt möchte der VfB Stuttgart seinem Anspruch gerecht werden - auch mit Blick auf die Champions League.

Den Sturz in längst vergessene Tabellenregionen nahmen sie beim VfB Stuttgart gelassen zur Kenntnis. Ja, die Schwaben sind das erste Mal seit 2023 das Bundesliga-Schlusslicht – doch böse Erinnerungen an quälende Abstiegsängste und finanzielle Nöte werden nicht wach.

Nicht nach dem ersten Spieltag. Nicht nach einer – wenngleich hohen – Niederlage beim FC Bayern. Die Realität ist beim VfB schließlich eine andere, der Druck aber nur unwesentlich geringer.

Es müsse sich "jeder hinterfragen, was er im nächsten Spiel macht", hatte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth direkt nach der "Standortbestimmung" beim verpatzten Liga-Auftakt in München (1:5) betont.

Die Stuttgarter nach der Klatsche in München
Die Stuttgarter nach der Klatsche in MünchenFRANK HOERMANN / SVEN SIMON / SVEN SIMON / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Aus dem ohnehin kaum vorhandenen Kandidatenkreis an Bayern-Jägern ist der VfB jedenfalls vorerst gestrichen. Stattdessen ist Stuttgart im ersten Heimspiel der neuen Saison gegen den 1. FC Köln am Freitag (20:30 Uhr/Sky) auf der Suche nach dem Restart-Knopf.

Match-Center: Stuttgart vs. Köln

Ein Sieg wird verlangt

"Es ist wichtig, gut in die Saison zu starten", betonte Vereinsboss Alexander Wehrle im SWR: "Da wird ein Heimspiel gegen Köln schon zum Thema. Deshalb sollten wir das gewinnen."

Wehrle wünscht sich drei Punkte
Wehrle wünscht sich drei PunkteHARRY LANGER / DPA / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Auch mit Blick auf die in der kommenden Woche startende Champions League, in der der VfB diesmal anders als noch vor zwei Jahren die Ligaphase überstehen will. Eine gelungene Generalprobe ist viel wert, als Auftaktgegner wartet am Mittwoch Viking Stavanger aus Norwegen.

Die Zuversicht hat den VfB (Bayern-Klatsche hin oder her) jedenfalls noch nicht verlassen. Das Fundament mit Trainer Sebastian Hoeneß ist exzellent, der Kader besser besetzt als in der abgelaufenen Saison. 

Ein Abgang am Deadline Day

Zumal potenzielle Stammspieler wie Jamie Leweling oder Bilal El Khannouss am letzten Tag des Transferfensters trotz lukrativer Angebote aus dem Ausland in Stuttgart blieben. Der kurzfristige Abgang von Mittelfeldspieler Chema Andrés zu Brighton & Hove Albion ist auch dank des finanziellen Gewinns verschmerzbar.

Chema wurde für 23 Mio. Euro nach England verkauft
Chema wurde für 23 Mio. Euro nach England verkauftTOM WELLER / DPA / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Die Gegner sind vor dem VfB jedenfalls weiterhin gewarnt. Stuttgart habe in den vergangenen Jahren "überragende Arbeit" gemacht, betonte FC-Trainer René Wagner.

Entsprechend erwarte die Kölner ein "schweres Auswärtsspiel", zumal sie noch um ihre Matchwinner vom Saisonstart gegen die TSG Hoffenheim (3:2) bangen. Said El Mala und Thijs Dallinga mussten zuletzt krankheitsbedingt auf das Training verzichten.

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