Die Berichte über eine Einigung zwischen Adeyemi und dem FC Barcelona sind nach SID-Informationen zutreffend. Eine Einigung der Vereine über eine Ablöse ist allerdings noch weit entfernt. Die Verhandlungen haben zwar begonnen, ein offizielles Angebot liegt jedoch noch nicht vor. Adeyemi hat BVB-Offerten für eine Vertragsverlängerung über 2027 hinaus abgelehnt, weshalb er angesichts von nur noch einem Jahr Restlaufzeit für Barcelona halbwegs erschwinglich wäre.
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Etwa 40 Millionen Euro könnten es am Ende werden, wodurch der BVB einen Großverdiener von der Gehaltsliste bekäme. Bei den Katalanen wäre der pfeilschnelle Flügelspieler wieder mit Hansi Flick vereint, der ihn im September 2021 zum Nationalspieler machte. Für die Heim-EM 2024 und die WM 2026 wurde Adeyemi vom inzwischen zurückgetretenen Julian Nagelsmann allerdings jeweils nicht nominiert. Auf vereinzelte Weltklasse-Spiele im Dortmund-Trikot folgten immer wieder Formschwächen, Verletzungen und Eskapaden wie eine Geldstrafe wegen unerlaubten Waffenbesitzes im Jahr 2025.
Finanzielle Ruhe beim BVB vor dem Transfersommer
Durch die Einnahmen gewänne Dortmund wichtigen Spielraum für Sommer-Transfers, wobei besonders im zentralen Mittelfeld Bedarf besteht. Während der große Rivale FC Bayern bereits insgesamt 110 Millionen Euro in Ismael Saibari und Nathaniel Brown investiert hat, herrscht in Dortmund noch relative Ruhe. Neben dem Abgang von Nachwuchsspieler Cole Campbell zur SV Elversberg gelten Joane Gadou, Kaua Prates und Justin Lerma als Zukunftstransfers. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken sagte dazu bereits vor einiger Zeit: "Für Top-Spieler, die perfekt zu uns passen, würden wir sicher auch kreative Lösungen finden."
Adeyemi selbst nannte den FC Barcelona vor einigen Jahren mal "einen großartigen Verein". Zuletzt zog es ihn im Urlaub jedoch nicht in den heißen Süden, sondern über den Atlantik nach Los Angeles. Dort besuchte er gemeinsam mit Loredana und deren Tochter seinen alten Kumpel Marco Reus, wo es beim Holzklötzchenturm-Spiel Jenga ordentlich zur Sache ging.
