"Die Entscheidung, das Projekt zurückzuziehen, war absolut notwendig und unumstritten", schrieb der 76-Jährige in seinem Statement. Die Kritik von Wenger folgt dem Rücktritt von Infantinos leitendem Berater Carlos Cordeiro sowie der Äußerung von FIFA-Generaldirektor Kevin Lamour, der die Mitarbeiter des Weltverbandes vom Präsidenten "getäuscht" sah. Das umstrittene Investorenvorhaben gilt als Alleingang und Hinterzimmerdeal von Infantino.
Der Schweizer hatte versucht, Anteile an der Fußball-WM und an anderen FIFA-Turnieren an Investoren zu verkaufen. Nach heftigem Widerstand gab er den Plan auf. Mittlerweile haben zahlreiche europäische Verbände ihre Unterstützung für seine Wiederwahl im März 2027 zurückgezogen, womöglich drängen einige Nationen sogar auf einen früheren Rückzug des Schweizers.
