Paul geht nach seinen 21 Saisons als einer der besten Spieler in die NBA-Geschichte ein, den Titel gewann er allerdings nie. Seine Karriere wollte der Point Guard ursprünglich nach der Saison bei den Los Angeles Clippers beenden, die Kalifornier hatten sich Anfang Dezember allerdings nach nur zwei Monaten von der Klublegende wieder getrennt.
Der wohl zukünftige Hall-of-Famer wechselte daraufhin zum Ende der Trade-Deadline Anfang Februar nach Toronto, für die Kanadier kam Paul aber nicht zum Einsatz. Als auch die Raptors ihn am Freitag entließen, zog Paul den Schlussstrich.
Vor seinen Stationen in Toronto und Los Angeles war der Spielmacher, der 2008 in Peking und 2012 in London die olympische Goldmedaille gewonnen hat, für die San Antonio Spurs, die Golden State Warriors, die Phoenix Suns, Oklahoma City Thunder, die Houston Rockets sowie die New Orleans Hornets aktiv gewesen. Seine erfolgreichste Zeit erlebte Paul bei den Clippers, für die er auch zwischen 2011 und 2017 gespielt hatte.
"Ein unglaublicher Segen"
Zu Beginn dieser Saison war Paul zu den Clippers zurückgekehrt und als zweitältester Spieler nach LeBron James in die Spielzeit gegangen. Insgesamt kommt Paul, der 2005 an Position vier von den Hornets gedraftet worden war, auf 1370 Partien in der NBA. Durchschnittlich erzielte Paul 16,8 Punkte, 9,2 Assists und 4,4 Rebounds. Er gilt als einer der besten Spielmacher der NBA-Geschichte.
"Ich war mehr als mein halbes Leben in der NBA, in drei Dekaden. Es ist verrückt, das sagen zu können. Mit dem Basketball meinen Lebensunterhalt zu verdienen, war ein unglaublicher Segen", schrieb Paul.
