Los Angeles Lakers 108:136 San Antonio Spurs
Während Doncic mit einer Oberschenkelzerrung bereits das dritte Spiel in Serie fehlte, ergänzte in der Nacht zu Mittwoch auch James die Ausfallliste. Der 41-Jährige verpasste das Duell mit den Spurs um Superstar Victor Wembanyama aufgrund von Arthritis im linken Fuß - durch das Belastungsmanagement endet auch eine Rekordserie des Altstars.
Da er zum 18. Mal eine Partie in dieser Saison versäumte, kommt James nicht für die Saisonauszeichnungen infrage. In den vergangenen 21 Jahren war er mindestens einmal in eines der All-NBA-Teams gewählt worden, zuletzt war ihm dies in seiner Rookie-Saison 2003/04 nicht gelungen.
Die Ausfälle ihrer Leistungsträger James und Doncic konnten die Lakers, die auch auf Austin Reaves und Marcus Smart verzichten mussten, nicht kompensieren. Bester Scorer für Los Angeles waren Luke Kennard und Drew Timme mit je 14 Punkten, Kleber kam auf sechs Zähler. Überragender Akteur der Partie war Wembanyama, der mit 40 Punkten glänzte.
New York Knicks 134:137 (OT) Indiana Pacers
Was für ein Thriller im Madison Square Garden! 39 Führungswechsel (NBA-Saisonrekord) und am Ende jubelten die Pacers nach Verlängerung. Pascal Siakam (30 Punkte) und Andrew Nembhard (24 Punkte, 10 Assists) führten Indiana aus einer Vier-Spiele-Krise. In der Overtime legten die Gäste mit den ersten neun Punkten den Grundstein und retteten sich trotz eines späten 8:0-Laufs der Knicks über die Ziellinie.
New York hatte zuvor Moral bewiesen: 0,2 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit verwandelte Karl-Anthony Towns zwei Freiwürfe zum Ausgleich. Jalen Brunson lieferte mit 40 Punkten einmal mehr eine Gala, Josh Hart verbuchte sein zweites Triple-Double der Saison (15/11/11). Doch die tiefere Bank (43:18 Punkte) gab letztlich den Ausschlag zugunsten der Pacers, die erstmals seit dem Conference-Finals-Duell im Vorjahr wieder im Garden gewinnen konnten.
Ariel Hukporti steuerte sieben Punkte bei, die Knicks liegen im Osten auf Rang drei.
Houston Rockets 102:95 Los Angeles Clippers
Die Rockets kontrollierten das Geschehen im Schlussabschnitt und machten aus einem engen Spiel eine klare Angelegenheit. Kevin Durant (26 Punkte) und Alperen Sengün (22 Punkte) waren die Fixpunkte einer starken Teamleistung. Mit einem 7:0-Lauf zu Beginn des vierten Viertels zogen die Texaner entscheidend davon, später wuchs der Vorsprung auf bis zu 15 Punkte an.
Kawhi Leonard stemmte sich mit 24 Zählern gegen die Niederlage, doch anders als beim 128:108-Erfolg im Dezember trafen die Clippers diesmal nur 8 ihrer 30 Dreier. Houston bekam zudem starke Beiträge von Amen Thompson (16 Punkte) und Jabari Smith Jr. (13 Punkte, 11 Rebounds).
Phoenix Suns 120:111 Dallas Mavericks
Die Krise der Mavericks spitzt sich zu: Acht Niederlagen in Folge, die längste Serie seit 2016. Phoenix führte vom ersten Viertel an, lag zwischenzeitlich mit 31 Punkten vorne (61:30) und schien einem Blowout entgegenzusteuern. Dillon Brooks (23 Punkte) und Devin Booker (19) kontrollierten Tempo und Rhythmus.
Doch Dallas bäumte sich spät noch einmal auf. Naji Marshall (31 Punkte) und Cooper Flagg (27) führten die Aufholjagd an, verkürzten gut zwei Minuten vor Schluss auf 115:109. Booker aber antwortete eiskalt mit einem Mitteldistanzwurf, einem Freiwurf und schließlich einem Pullup-Jumper zum Endstand – Comeback beendet, Serie verlängert.
