Zum Hauptinhalt springen

Bitteres Finale: Mihambo verpasst in Birmingham das Podest

Mihambo war nach dem fünften Platz sichtlich enttäuscht
Mihambo war nach dem fünften Platz sichtlich enttäuschtČTK / imago sportfotodienst / Axel Kohring

Malaika Mihambo hat bei der Leichtathletik-EM in Birmingham überraschend eine Medaille verpasst. Die Titelverteidigerin kam im Weitsprung nicht über 6,94 Meter hinaus und wurde in einem hochklassigen Finale Fünfte. Damit ging die 32-Jährige erstmals seit zehn Jahren bei einer großen Meisterschaft ohne Edelmetall aus.

Gold sicherte sich die Italienerin Larissa Iapichino mit 7,00 Metern. Nur einen Zentimeter dahinter landete die Britin Jazmin Sawyers, Bronze ging mit 6,98 Metern an die Französin Hilary Kpatcha.

Mihambo hatte in der Qualifikation noch mit 7,10 Metern aufhorchen lassen und war als Mitfavoritin ins Finale gegangen. Dort fand sie jedoch nicht zu ihrem Rhythmus und hatte zudem mit schwierigen Windbedingungen zu kämpfen.

Erfolgsserie von Mihambo endet

Für Mihambo platzte damit nicht nur der Traum vom dritten EM-Titel nach 2018 und 2024. Auch eine beeindruckende Serie riss: Seit ihrem vierten Platz bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio hatte sie bei jeder großen Meisterschaft, bei der sie antrat, eine Medaille gewonnen. 2017 und 2023 hatte sie die Weltmeisterschaften verletzungsbedingt verpasst.

Die deutschen Meisterinnen Mikaelle Assani und Imke Daalmann waren bereits in der Qualifikation ausgeschieden.