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DONNERSTAG, 19. FEBRUAR
15:06 Uhr - PK MAINZ - Seinen runden Ehrentag stellt Urs Fischer für den Job erst einmal hinten an. "Es ist mir nicht so wichtig. Mir geht es mehr um das Spiel morgen, das hat für mich die größere Bedeutung", sagte der Mainz-Trainer, der an seinem 60. Geburtstag den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen möchte. Im Geburtstags-Heimspiel empfängt der Schweizer den Hamburger SV (Freitag, 20.30 Uhr/Sky).
Große Feierlichkeiten mit seinen Liebsten werde es aber selbst bei einem Erfolg kaum geben können. "Es wird schwierig" zu feiern, sagte Fischer, "ich komme irgendwann um 0 Uhr da raus, fahre zum Trainingsgelände rüber und die Analyse für Samstagmorgen sollte dann noch vorbereitet werden."
Ein solches Erlebnis zu seinem Geburtstag kennt Fischer allerdings bereits, wie er verriet. "Ich habe meinen 50. Geburtstag im Hotel vor einem Spiel mit dem FC Basel verbracht", sagte er: "Also mit Fußball - das Gleiche gilt für meinen 60. Geburtstag." Immerhin sei "ein Teil der Familie" am Freitag da. "Wir haben gut zu tun. Aber ich denke, dass wir wenigstens zum Anstoßen kommen", sagte Fischer.
Zum Match-Center: 1. FSV Mainz 05 vs. Hamburger SV
15:02 Uhr - PK LEIPZIG - Ole Werner hat sich beeindruckt vom kommenden Gegner Borussia Dortmund gezeigt. "Das ist eine Top-Mannschaft von der Qualität und wie sie die Dinge umsetzt. Es ist nicht jede Woche Hurra-Fußball, wobei mir das auch teilweise zu schlecht gemacht wird. Aber es ist extrem stabil, extrem abgezockt", sagte der Leipziger Trainer vor dem Topspiel gegen den BVB am Samstag (18.30 Uhr/Sky).
Die Leipziger, welche die zurückliegenden drei Heimspiele nicht hatten gewinnen können, stehen im Kampf um die Königsklassen-Ränge unter Druck. Zwar sei Dortmund ein "Top-Gegner", so Werner, "aber wir wissen, dass wir auch etwas können. Wir wollen dem BVB die zweite Saisonniederlage beibringen." Leipzig sei "nicht dafür bekannt, abwartend zu spielen, und das werden wir auch gegen Dortmund nicht tun."
Zum Match-Center: RB Leipzig vs. Borussia Dortmund
14:51 Uhr - PK UNION - Steffen Baumgart hat sich vor der Partie gegen Bayer Leverkusen (15.30 Uhr/Sky) kritisch gegenüber sich und seiner Mannschaft gezeigt. "Eigentlich gucken wir immer bei uns, wenn etwas nicht läuft. Wir arbeiten jede Woche daran, Sachen zu verbessern und klarer zu machen", sagte der Union-Trainer: "Vorne nutzen wir die Chancen nicht und hinten geben wir dem Gegner Chancen."
Er habe das Champions-League-Spiel von Leverkusen bei Olympiakos Piräus (2:0) "auf der Couch verfolgt, sehr bequem gelegen und ein sehr interessantes Fußballspiel gesehen." Leverkusen sei eine Mannschaft, "die die Fehler des Gegners richtig ausnutzt, die den Gegner richtig leiden lassen kann und sehr geduldig spielt."
Union-Spieler Aljoscha Kemlein hatte in einer Medienrunde am Mittwoch gesagt, der Mannschaft fehle der "absolute Wille". Baumgart sagte dazu: "Da widerspreche ich ihm ein bisschen: Meine Spieler haben den Willen, Sachen zu machen, auch wenn sie es in der einen oder anderen Situation nicht so gut umsetzen. Der Wille ist da, Tore zu erzielen."
Zum Match-Center: Union Berlin vs. Bayer Leverkusen
14:29 Uhr - PK KÖLN - Mit Glaube und einem umstrukturierten Trainerteam will der 1. FC Köln wieder ins Punkten kommen. "Die Ausgangssituation hätte deutlich schlechter sein können. Wir sind mittendrin statt nur dabei und attackieren auch gegen Hoffenheim mit voller Überzeugung", sagte Trainer Lukas Kwasniok mit Blick auf die Tabelle vor dem Duell gegen die TSG am Samstag (15.30 Uhr/Sky).
Das Heimspiel gegen den Tabellendritten bezeichnete der 44-Jährige als "absolute Herkulesaufgabe". Hoffenheim habe einen "kompletten Turnaround" und einen "imposanten Aufstieg" hinter sich gebracht.
Mehr Stabilität wünscht sich Kwasniok nach Standards. Dazu strukturierte der Klub seinen Trainerstab um. Co-Trainer Hannes Dold, seit dieser Saison für die Standards verantwortlich, wurde von seinen Aufgaben entbunden. "Er hat sich diese Aufgabe auch total verschrieben und war unheimlich fleißig", sagte Kwasniok über Dold. Dennoch sei der Glaube ein wenig verloren gegangen.
19 Gegentreffer kassierte Köln in dieser Saison bereits nach Standardsituationen, allein zehn nach Ecken. Fortan kümmern sich die verbliebenen Assistenten Rene Wagner und Frank Kaspari sowie Video-Analyst Denis Huckestein um die Standards.
Zum Match-Center: 1. FC Köln vs. TSG Hoffenheim
13:49 Uhr - PK DORTMUND - Borussia Dortmund muss auch im Bundesligaspiel bei RB Leipzig auf das verletzte Abwehrquartett um Nico Schlotterbeck verzichten. "Weiterhin gilt, die vier sind nicht verfügbar", sagte Trainer Niko Kovac über Schlotterbeck, Emre Can, Niklas Süle und Filippo Mané vor dem Duell in Leipzig am Samstag (18.30 Uhr/Sky).
Dass Schlotterbeck in Leipzig nochmals pausiert, sei eine "Vorsichtsmaßnahme. Sollten wir zu früh einsteigen, kann es länger dauern. Wir müssen Geduld mitbringen und vernünftig sein." Mit Blick auf die weiteren Aufgaben in der Champions League bei Atalanta Bergamo am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) und vor allem in der Liga gegen Bayern München am 28. Februar sei alles offen.
In Leipzig werde die defensive Stabilität erneut auf den Prüfstand gestellt. "Die Leipziger haben eine sehr gute Mannschaft und sehr viel Potenzial", lobte Kovac: "Das Spiel wird uns alles abverlangen. Wir unterschätzen diesen Gegner nicht – trotz der letzten Ergebnisse. Sie spielen nur einmal in der Woche, können alles vorbereiten und haben die nötige Frische."
Zum Match-Center: RB Leipzig vs. Borussia Dortmund
12:33 Uhr - PK HAMBURG - "Es wird eine schwierige Aufgabe, aber wir sind mittlerweile so gefestigt, dass wir mit Selbstvertrauen und Zuversicht in die Spiele gehen können", sagte Trainer Merlin Polzin bereits am Mittwoch vor dem Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05 (Freitag, 20.30 Uhr/Sky). In der Rückrunde ist neben Borussia Dortmund nur der HSV noch ohne Niederlage.
In Mainz fehlt den Hamburgern jedoch Abwehr-Shootingstar Luka Vuskovic wegen einer Gelb-Sperre. Aber Polzin "stehen unterschiedliche Kandidaten zur Verfügung", um den Kroaten zu ersetzen, "weshalb ich in dieser Hinsicht nicht negativ eingestellt bin."

Erstmals in dieser Saison hat der Aufsteiger acht Zähler Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz, und auch Rang 16 ist mit sechs Punkten so weit entfernt wie nie zuvor. Gelingt nun der dritte Sieg in Serie?
"Von uns wird gefordert sein, dass wir gegen den Ball deren Wucht verteidigen", sagte Polzin über die Mainzer Stärken: "Mit dem Ball wollen wir spielerische Lösungen finden und in der Tiefe im Rücken des Gegners für Gefahr sorgen. Wir benötigen als Team eine gute Leistung für ein gutes Ergebnis."
Zum Match-Center: 1. FSV Mainz 05 vs. Hamburger SV
11:20 Uhr - ÜBERBLICK - Am Freitagabend eröffnen der 1. FSV Mainz 05 und der Hamburger SV den 23. Spieltag. Auch wenn die formstarken Gäste mittlerweile auf Platz 9 angekommen sind, sind sie weiter mitten im Abstiegskampf. Gerade einmal 6 Punkte trennen die Rothosen vom Relegationsplatz – für Mainz sind es sogar nur 2. Nach zuvor drei Siegen gab es letzte Woche eine 0:4-Klatsche in Dortmund. Das gleiche Ergebnis gab es auch im Hinspiel gegen den HSV.

In der verkleinerten Konferenz am Samstagnachmittag geht der Blick nach München, wo Rekordmeister Bayern Eintracht Frankfurt empfängt. Der Tabellenführer scheint seine kurze Schwächephase besiegt zu haben und gewann die letzten drei Spiele mit einem Torverhältnis von 10:1. Doch auch die SGE zeigte am vergangenen Spieltag einen verbesserten Auftritt. Im Heim-Debüt von Albert Riera gewann man mit 3:0. Es war der erste Sieg seit dem 13. Dezember.
Im Abstiegskampf schießt kein Team mehr Tore als der 1. FC Köln. Schon 31-mal fanden El Mala (7 Tore) und Co. den Weg ins Netz. Der Ertrag ist dafür jedoch häufig wenig. Knappe Niederlagen und Unentschieden kamen zuletzt immer wieder vor. Anders bei der TSG Hoffenheim: Die Gäste stehen weiterhin auf Tabellenplatz 3 und haben seit dem 7. Dezember – mit Ausnahme des Bayern-Spiels – nicht mehr verloren. Mit 47 Toren stellt man die zweitbeste Offensive der Liga.

Union Berlin durfte lange noch von Europa träumen, doch im neuen Jahr warten die Eisernen weiter auf den ersten Sieg. Vier Unentschieden und drei Niederlagen in 2026 bedeuten statt 5 Punkten auf Platz 6 plötzlich 6 Punkte auf Rang 16. Europäischen Fußball hat Gegner Bayer Leverkusen aktuell in der eigenen Hand. Im Vierkampf um Platz 3 kann man zumindest kurzfristig auf Platz 4 springen. Dazu kommen mögliche Punkte aus dem Nachholspiel gegen den HSV.
Der VfL Wolfsburg steckt vor dem Duell mit dem FC Augsburg in der Krise. Knapp 70 Millionen gab man in dieser Saison für neue Spieler aus, 27 Millionen davon in diesem Winter. Der Ertrag: 5 Punkte in 2026 und Platz 15. Nur einen Punkt hat man derzeit Puffer. Besser läuft das Jahr für die Gäste aus Augsburg. 11 Punkte konnte man seit Neujahr bereits einfahren. Aus dem Abstiegskampf hat man sich zwar noch nicht befreit, doch der Abstand nach unten wächst stetig an.

Im Topspiel empfängt RB Leipzig Borussia Dortmund. Die Roten Bullen zeigten sich zuletzt immer wieder wechselhaft. Gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel gab es in den letzten fünf Spielen nur 8 Punkte – zu wenig im engen Kampf um die Champions League. Zuletzt rutschte man auf Rang 5 ab. Besser läuft es für den BVB. Zwar beklagen einige Fans weiterhin die Spielweise, doch sechs siegreiche Ligaspiele in Folge geben Niko Kovac aktuell recht.
Den Sonntag eröffnet die Partie zwischen dem SC Freiburg und Borussia Mönchengladbach. Den Breisgauern fehlte zuletzt immer wieder die offensive Durchschlagskraft. In den wettbewerbsübergreifend letzten fünf Spielen schoss man nie mehr als ein Tor, am vergangenen Wochenende bei Hoffenheim gar keins. Ähnlich ergeht es den Gästen. Nach dem 4:0 gegen den FC Augsburg Anfang Januar schoss man in sechs Spielen drei Tore.

Ein Nordduell am Sonntagabend: Der FC St. Pauli empfängt Werder Bremen. Im absoluten Abstiegsduell soll den Kiezkickern nach einem zuletzt schweren Programm ein Befreiungsschlag gelingen. Mut macht dabei das 2:1 gegen den VfB Stuttgart vor zwei Wochen. Einen Sieg könnten auch die Bremer gebrauchen. Auch nach dem Trainerwechsel steht man ohne Sieg da, was die Sieglos-Serie zuletzt auf 12 Spiele ausbaute. Aber: Das Hinspiel gewann der SVW.
So nah wie sich Heidenheim und Stuttgart auf der Landkarte liegen, so weit entfernt sind die beiden Teams in der Tabelle. Die Gastgeber sind leicht abgeschlagener Tabellenletzter und sind 6 Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Zuletzt gab es vier Niederlagen am Stück: die längste aktive Serie in der Bundesliga. Der VfB will derweil im Kampf um die Königsklasse nachlegen.
Der 22. Spieltag im Überblick
Freitag, 20:30 Uhr – TV-Übertragung bei Sky
1. FSV Mainz 05 vs. Hamburger SV
Samstag, 15:30 Uhr – TV-Übertragung bei Sky und DAZN
Bayern München vs. Eintracht Frankfurt
Union Berlin vs. Bayer Leverkusen
Samstag, 18:30 Uhr – TV-Übertragung bei Sky
RB Leipzig vs. Borussia Dortmund
Sonntag, 15:30 Uhr – TV-Übertragung bei DAZN
SC Freiburg vs. Borussia Mönchengladbach
Sonntag, 17:30 Uhr – TV-Übertragung bei DAZN
FC St. Pauli vs. Werder Bremen
Sonntag, 19:30 Uhr – TV-Übertragung bei DAZN
